Trickbetrüger schlagen in Ratingen zu

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Ratingen. Am Donnerstagvormittag, 18. August, stahlen vermeintliche Mitarbeiter eines bekannten Telekommunikationsunternehmens aus gleich zwei Wohnungen in Ratingen hochwertigen Schmuck. Die Polizei ermittelt und warnt eindringlich vor den unterschiedlichen Betrugsmaschen.

Gegen 9:35 Uhr klingelten zwei Männer an der Wohnungstür einer 82-jährigen Ratingerin und gaben sich mittels eines Zettels sowie eines mitgeführten Klemmbretts als Mitarbeiter eines bekannten Telekommunikationsunternehmens aus.

Sie gaben vor, die Kabelanschlüsse überprüfen zu müssen und baten um Einlass, welchen die Seniorin gewährte. Die Männer ließen sich zunächst die Anschlüsse von der Seniorin zeigen und fragten anschließend gezielt nach in der Wohnung gelagerten Schmuckstücken. Nach eigenen Angaben gab die 82-Jährige bereitwillig Auskunft und die vermeintlichen Mitarbeiter verließen anschließend die Wohnung.

Im Anschluss suchten sie in dem Mehrparteienhaus die Wohnung einer 80-jährigen Seniorin auf, welche sie unter dem gleichen Vorwand betraten.

Nachdem die Männer das Haus verlassen hatten, stellten beide Seniorinnen den Diebstahl ihrer in Schmuckschatullen gelagerten Schmuckstücke fest und informierten die Polizei. Trotz einer sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnten die eingesetzten Beamten die in unbekannte Richtung flüchtigen Tatverdächtigen nicht mehr im Umfeld antreffen.

Der Wert des entwendeten Schmucks wird in beiden Fällen auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag geschätzt.

Der eine Trickbetrüger war 170 bis 175 Zentimeter groß, von schlanker Figur, hatte blonde Haare und ein europäisches Erscheinungsbild. Bekleidet war er mit einer dunklen Jacke, dunklen Hose und dunklen Turnschuhen. Der zweite Täter ist ebenfalls 170 bis 175 Zentimeter groß und von schlanker Figur. Er hat braunes Haar und ein südeuropäisches Erscheinungsbild. Bekleidet war mit einem schwarzen Anzug.

Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Betruges ein und die Kriminalpolizei übernahm die weitere Bearbeitung.

Foto: Polizei