Speestraße: Stadt will Lintorfer informieren

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Lintorf. In der Sitzung des Bezirksausschusses informierte die Stadtverwaltung am Mittwoch die Mitglieder über den Stand der Planungen zur Umgestaltung der Speestraße. Planungsamtsleiter Frank Boberg stellte das Ergebnis einer Befragung von Anwohnern durch eine Kommunikationagentur vor (der Lintorfer stellte den Bericht bereits vor). Er wies daraufhin, dass die Stadtverwaltung die Lintorfer umfassend über die Planungen unterrichten werde.

Die Stadtverwaltung habe das Leistungsverzeichnis für den Umbau inzwischen erarbeitet, teilte Frank Boberg im Bezirksausschuss mit. Die europaweite Ausschreibung erfolge im November. Dabei werde die Verwaltung von einer Agentur unterstützt. „Mit europaweiten Ausschreibungen haben wir keine Erfahrungen“, sagte Boberg.

Am Mittwoch und Donnerstag, 26. und 27. Oktober, sollen rund 4500 Infohefte in Lintorf verteilt werden. Darin wird die Neugestaltung der Speestraße noch einmal vorgestellt. Am Samstag, 26. November, 10 bis 16 Uhr wird es dann laut der Stadtverwaltung eine Infomesse im alten Rathaus geben. An Messeständen werden einzelne Punkte des Projektes vorgestellt.

„Die Kommunikationsagentur hat uns erklärt“, so Boberg, „dass dann mehr Bürger zu Wort kommen als in einer sogenannten Frontalveranstaltung.“ Denn viele würden sich vor Publikum nicht trauen, ihre Meinung zu äußern.

Mit der Infoveranstaltung im November soll auch eine Internetseite zum Projekt freigeschaltet werden. Sie ist aber, wenn auch von den Verantwortlichen in der Stadtverwaltung ungewollt, schon jetzt zugänglich (www.ratingen-speestraße.de).

Die Verwaltung hofft, dass auch der Verein Lintorfer Heimatfreunde und die Lintorfer Werbegemeinschaft sich an der Infomesse mit eigenen Ständen beteiligen.

Anfang 2023 soll es eine weitere Informationsveranstaltung geben. Dann wollen Stadtverwaltung und Kommunikationsagentur die Lintorfer über das Ergebnis der Infomesse im November unterrichten.

Schließlich ist noch ein Dialogforum in Lintorf geplant, in dem festgelegte Teilnehmer im vierteljährlichen Rhythmus über den Planungs- und später Baufortschritt informiert werden sollen.