Legendärer Fußballabend in Essen

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Essen. Ein legendärer Fußballabend kehrte auf die Theaterbühne zurück: Mit Unterstützung der Brost-Stiftung gastierte das Deutsche Fußballmuseum am 31. Mai mit dem dokumentarischen Theaterstück „Die Nacht von Sevilla. Fußballdrama in fünf Akten“ im ausverkauften Essener Grillo-Theater.

Im Zentrum der eindrucksvollen szenischen Lesung stand Schauspieler Peter Lohmeyer, der – wie bereits bei der Premierentour 2024 – sämtliche Rollen des Stücks übernahm. Mit seiner Darstellung ließ er die dramatischen Ereignisse des WM-Halbfinales zwischen Deutschland und Frankreich im Jahr 1982 lebendig werden. Toni Schumacher unterstützte die Inszenierung, der als damaliger Protagonist seine persönliche Perspektive auf die historischen Geschehnisse einbrachte.

Im Anschluss an die Aufführung bot ein Podiumsgespräch Raum für persönliche Einblicke und gemeinsame Reflexion. Neben Lohmeyer und Schumacher beteiligte sich auch Pierre Littbarski an der Diskussion und teilte seine Erinnerungen an das legendäre Spiel mit dem Publikum.

„Leid oder Glück scheint manchem rund und aus Leder. Das Stadion ist die Kathedrale. Nirgendwo sonst wird inbrünstiger gehofft, gejubelt, gebangt und gelitten“, sagte Prof. Bodo Hombach, Vorstandsvorsitzender der Brost-Stiftung, mit Blick auf die besondere emotionale Kraft des Fußballs, die auch dieser Theaterabend eindrucksvoll erlebbar machte.

Mit der Aufführung in Essen brachte die Brost-Stiftung erneut ein Kultur-Projekt ins Ruhrgebiet, das Sport, Geschichte und gesellschaftliche Reflexion miteinander verbindet. Die Stiftung eröffnet damit neue Perspektiven auf prägende Ereignisse und stärkt den Dialog über Erinnerungskultur in der Region – ganz im Sinne ihres Engagements für Kunst und Kultur im Ruhrgebiet.