Lintorf. Die ersten Weihnachtsplätzchen sind es nicht wirklich, aber die ersten selbstgebackenen Nussmakronen, Engelsaugen und Pfeffernüsse. Die Engelsaugen oder auch Liebesgrübchen gibt es immer ganz zu Anfang, da sie noch nicht so sehr weihnachtlich gewürzt sind. Bei dem Rezept bleiben aber immer drei Eiweiße über, die wir dann zu Makronen verarbeiten. Für Kokosmakronen haben wir vor einiger Zeit bei springlane.de ein Rezept gefunden, das perfekt für uns ist. Die Makronen sind super saftig und bleiben lange frisch. Was lag da näher, als die gleiche Verarbeitungsweise, lein Aufschlagen der Eiweiße, auch für Nussmakronen auszuprobieren. Für gut 30 Makronen werden folgende Zutaten benötigt:

[quote]3 Eiweiß, 150g Puderzucker, 150 – 175 g gemahlene Haselnüsse, 1 El Mehl[/quote]

Den Backofen auf 150°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. 150g Haselnüsse mit Puderzucker und dem Eiweiß in einen passenden Topf geben und langsam unter gleichmäßigm Rühren erhitzen. Nicht heißer als 50°C werden lassen, da sonst das Eiweiß stockt und ausflockt. Um sicher zu gehen, dass die Masse nicht zu heiß wird, kann man zwischendurch die Fingerprobe machen. Sobald die Masse so heiß ist, dass man automatisch zurück zieht, sollte die Platte ausgeschaltet und der Topf vom Herd genommen werden. Ist die Masse noch sehr dünnflüssig, können teelöffelweise von den gemahlenen Haselnüssen und der Esslöffel Mehl hinzugefügt werden bis der Teig schwer reißend vom Löffel läuft. Anschließend mit zwei kleinen Teelöffeln kleine Häufchen auf das Backpapier setzen und auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Ofen etwa 20 – 25 Minuten backen bis sie goldbraun sind. Das Blech aus dem Ofen nehmen, die Makronen mit dem Backpapier auf den Rost ziehen und auskühlen lassen. In einer Blechdose sind sie mehrere Tage haltbar und bis zum Ende sehr saftig und locker.