Straßentheaterfestival in Duisburg, Mülheim und Oberhausen

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Duisburg/ Mülheim/ Oberhausen. „Heißes Pflaster Vol. 1“ nennt sich das vom 30. September bis 2. Oktober erstmalig in Duisburg, Mülheim und Oberhausen stattfindende Straßentheaterfestival mit ukrainischen, polnischen und deutschen Mitwirkenden.

Die organisatorische Federführung des Festivals hat die Stadt Oberhausen, für das Programm zeichnet die Agentur Sensitive Colours verantwortlich. Das Gesamtprogramm soll bald vorgestellt werden, betonen die Veranstalter.

Ursprünglich war die dreitägige Veranstaltungsreihe für das Jahr 2020 geplant. Doch dann kam Corona und verhinderte die Durchführung – vorerst. Jetzt wird das Festival nachgeholt.

Mit dem Straßenspektakel wollen die Veranstalter an das Kulturhauptstadtjahr Ruhr 2010 und den damit verbundenen Geist des einvernehmlichen Zusammenwirkens der Städte der Metropolregion Ruhr erinnern.  Seinerzeit gab es viele städteübergreifende Kooperationen von Kulturprojekten.

„Heißes Pflaster Vol. 1“ wolle an diese Tradition anknüpfen mit Straßentheater, das große Bilder mit Musik liefere, aber ohne Worte auskomme.

Eingeladen wurden unter anderen das renommierte „Teatr KTO“ aus Krakau mit dem Stück „Arcadia“ und das „Teatr Biuro Podrozy“ aus Posen mit dem Stück „Kaspar“.

Neben diesen beiden Gastspielen aus Polen, deren Aufführungen etwa eine Stunde dauern, erarbeitet ein eigens für das Festival zusammengestelltes Ensemble, bestehend aus jungen Menschen der Region und ukrainischen Flüchtlingen, eine Eigenproduktion ebenfalls als Platzinszenierung für den frühen Abend.

„Arthur kommt vorbei“ alias Klaus Lang aus Berlin, „Knäcke“ alias Markus Siebert aus Bremen und Jörn Kölling aus Köln, der seine Version des Sommernachtstraums präsentiert, werden tagsüber in den drei Innenstädten unterwegs sein.

Der Eintritt zu den Darbietungen ist frei. Weitere Information, wer wann und wo spielt, folgen in Kürze. Die künstlerische Leitung der Veranstaltung liegt in den Händen von Uwe Muth.

„Kaspar“, Teatr Biuro Podrozy, (Foto: Nata Korenovskaya)