Speestraße: Beteiligung auf interaktiver Karte

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Lintorf. Die öffentliche Beteiligung an der Umgestaltung des Ortskerns geht weiter. Bisher haben sich knapp 60 Lintorfer beteiligt. Noch bis zum 31. Januar können die Lintorfer auf einer interaktiven Karte im Internet ihre Ideen zur Umgestaltung der Speestraße äußern.

Knapp 60 Anregungen finden sich inzwischen auf der Seite. „Das ist eine prima Resonanz“, sagt Gregor Schnittker, für Lintorf zuständiger Projektleiter bei der Dortmunder Kommunikationsagentur Die Dialoggestalter, im Gespräch mit der Redaktion. Die Lintorfer würden mit der guten Beteiligung ihr Engagement aus dem Infomessetermin im November des vergangenen Jahres bestätigen. „Die Qualität der eingegangen Botschaften ist hoch und der Sache absehbar sehr dienlich“, so Schnittker. 

Die Ideen und Vorschläge beschränken sich aber längst nicht auf die Speestraße. Vielmehr nutzen die Lintorfer die Plattform auch, um auf weitere mögliche Veränderungen aufmerksam zu machen. Viele Beiträge beziehen sich allerdings auf die von der Stadtverwaltung geplante Verringerung des Parkplatzangebotes in Lintorf. Es wird befürchtet, dass am Ende zu wenig Parkplätze übrigbleiben.

Andere sorgen sich, dass es im Dorf zu laut wird, wenn mehr Raum für Außengastronomie geschaffen würde. Auf der Wunschliste stehen aber auch sichere Radwege und Tempo 30 auf dem Löken. Einer wünscht sich, dass das für Radfahrer freigegebene letzte Stück der Straße Am Kohlendey besser gekennzeichnet wird.

Immer wieder wird aber auch der Wunsch nach weniger Autoverkehr auf der Speestraße und der Duisburger Straße geäußert. Dabei soll mal eine Einbahnstraßenregelung helfen, mal eine Fußgängerzone in der Speestraße.

Wer seine Meinung auf der interaktiven Karte äußern möchte, muss sich kurz registrieren. Das geht schnell. Nachdem man sich angemeldet hat, kann man seine Ideen und Vorschläge einbringen. Die Beiträge werden – nach einer Prüfung – anonym veröffentlicht.

Mehr Information auf www.ratingen-speestrasse.de