Pilgerwandern zwischen Alb und Schwarzwald

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Landkreis Rottweil (epr). In einer immer hektischer werdenden Welt fühlen wir uns oftmals gestresst und benötigen eine Auszeit, bei der wir den gewohnten Alltag für eine Weile hinter uns lassen können. Dabei hilft ein Ausflug in die Natur, denn die Bewegung an der frischen Luft erhöht nicht nur das Wohlbefinden, sondern bietet auch die nötige Ruhe, um einfach mal den eigenen Gedanken zu lauschen.

Wer sich auf eine Reise zu sich selbst begeben möchte, findet beim Pilgerwandern zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb zahlreiche Möglichkeiten zur inneren Einkehr. Seit mehr als 15 Jahren spannt sich dort ein Netz von alten und neuen Pilgerwegen, an denen Kirchen, Kapellen und Klöster wie Perlen an einer Schnur aufgereiht sind. Ihr Verlauf lehnt sich vielfach an historisch nachgewiesene Handelsstraßen an und bindet auch unzählige Kulturdenkmale ein, die an die historische Bedeutung des Wallfahrtswesens erinnern.

Eine Wanderung, etwa auf dem Neckar-Baar-Jakobusweg, eignet sich bestens, um für ein paar Tage in die Welt des Pilgerns einzutauchen. Die Strecke zählt zu den ältesten und schließt an den von Würzburg über Tübingen führenden Pilgerweg in Horb am Neckar an. Von dort geht es weiter über Rottweil nach Süden in Richtung Schaffhausen und Einsiedeln.

Gut zu wissen: Durch die Anbindung an das länderübergreifende Netz der Jakobswege führen die gekennzeichneten Wege sogar bis nach Santiago de Compostela. Zur Orientierung sind alle Wege mit dem europaweit verwendeten Symbol der Jakobsmuschel und Richtungswegweisern ausgeschildert. Ein Faltblatt mit wichtiger Information und ein Pilgerausweis für die Region sind vor Ort kostenlos erhältlich.

Mehr unter www.landkreis-rottweil.de und www.jakobuswege-schwarzwald-alb.de.

Kirchen, Kapellen und Klöster: Unzählige Kulturdenkmale erinnern an die historische Bedeutung des Wallfahrtswesens. (Foto: epr/Landkreis Rottweil/Gemeinde Dietingen)