Kroatien rückt näher

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Kroatien ist seit Juli 2013 Mitglied der Europäischen Union (EU). Jetzt rückt das Land zwischen Adria, Alpen und ungarischer Tiefebene noch näher an Europa heran. Ab dem 1. Januar 2023 gehört das beliebte Urlaubsziel zum Schengenraum. Die Grenzkontrollen für Einreisende aus dem Schengenraum, also auch aus Deutschland, entfallen. Gleichzeitig löst der Euro die Kuna als Landeswährung ab. Touristen aus Deutschland brauchen also kein Geld mehr zu wechseln.

Wer den Urlaub in Kroatien verbracht und noch von der Landeswährung Kuna übrig hat, muss nun aktiv werden. Denn Kroatien stellt ab dem 1. Januar 2023 von der Kuna auf den Euro um. Das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland erklärt, bis wann man in Kroatien noch mit Kuna bezahlen und wie und wo man diese in Euro umtauschen kann.

In Kroatien kann bis einschließlich 14. Januar 2023 mit Kuna bezahlt werden. Die Bezahlung kann sowohl mit Kuna-Banknoten als auch mit Kuna-Münzen erfolgen. Die Händler sind allerdings dazu verpflichtet, das Wechselgeld in Euro herauszugeben.

Für den Umtausch von Kuna in Euro gilt ab dem 1. Januar 2023 ein fester Umrechnungskurs: 1 Euro = 7,53450 Kuna. Dieser Umrechnungskurs wurde vom Rat der Europäischen Union am 12. Juli 2022 festgelegt.

Im Zeitraum vom 1. bis einschließlich 14. Januar 2023 werden in Kroatien somit zwei Währungen parallel in Umlauf sein. Ab dem 15. Januar ist der Euro alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel. Es ist dann nicht mehr möglich, mit Kuna zu bezahlen.

Bis zum 1. Januar 2023 kann die Kuna in Deutschland bei Banken, die Devisen annehmen, zum Beispiel bei Reisebanken, zum jeweiligen Tageskurs umgetauscht werden. Vom 1. Januar 2023 bis 28. Februar 2023 kann die Kuna an den Schaltern der Deutschen Bundesbank und ihren Filialen gebührenfrei umgetauscht werden. Hierbei gilt allerdings ein Tageshöchstbetrag von 8000 Kuna pro Person und Transaktion.