Kreisordnungsamt kontrolliert Saunaclubs

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Erkrath/ Velbert/ Ratingen. In der Nacht auf Samstag, 17. September, führte der Kreis Mettmann einen Kontrolleinsatz in drei sogenannten Saunaclubs (Rotlichtbetrieben) in Erkrath, Velbert und Ratingen durch. Die Kreispolizeibehörde Mettmann leistete Amtshilfe für das Ordnungsamt und das Ausländeramt des Kreises. An dem Kontrolleinsatz waren außerdem mehrere Kräfte der Steuerfahndung Wuppertal beteiligt. Der gemeinsame Einsatz verlief ruhig und ohne besondere Zwischenfälle.

Zwischen 21 Uhr und 2 Uhr führten die Einsatzkräfte die Kontrollen in den drei Etablissements durch. 40 Prostituierte und zwölf Angestellte sind in einem Betrieb an der Robert-Zapp-Straße in Ratingen kontrolliert worden. Da eine Frau aus Südosteuropa keine Ausweispapiere mit sich führte, erhärtete sich im weiteren Verlauf der Kontrolle der Verdacht des illegalen Aufenthalts. Das Ausländeramt führte eine weitere Überprüfung durch, die Frau wurde zur Durchführung weiterer Maßnahmen in Gewahrsam genommen.

In einem Saunaclub an der Heinrich-Hertz-Straße in Erkrath konnten 50 Prostituierte und rund zehn Angestellte angetroffen und polizeilich, ordnungs- und ausländerrechtlich überprüft werden. Die Polizei fertigte eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, da eine geringe Menge Drogen gefunden wurde. udem wurden zwei Aufenthaltsermittlungen durchgeführt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisordnungsamtes fertigten eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige.

In einem Saunaclub an der Harkortstraße in Velbert kontrollierten die Einsatzkräfte 20 Prostituierte und rund zehn Angestellte. Durch die Polizei wurde auch hier eine Aufenthaltsermittlung durchgeführt, das Ordnungsamt fertigte eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige.

Die Gäste der Betriebe verhielten sich kooperativ, es ergaben sich keine Anhaltspunkte für Kontrollen.

Auch in der Zukunft werden die zuständigen Behörden gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde Mettmann unangekündigte Kontrollen zum Prostitutionsschutz durchführen, um mögliche Verstöße gegen Auflagen zu ahnden oder Straftaten aufzuklären.

Foto: Polizei