Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe schließt zum 14. Oktober

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Ratingen. Nach der Schließung des Kreißsaals am Sankt Marien Krankenhaus sollte der Betrieb an der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ursprünglich noch bis Jahresende weiterlaufen. Nachdem aber eine Mehrzahl des dortigen Personals bereits früher neue berufliche Wege geht, muss die St. Marien-Krankenhaus GmbH diesen Klinikbereich schon zum 14. Oktober 2022 endgültig schließen.

„Wir haben mit allen Mitarbeitenden der Gynäkologie und Geburtshilfe intensive Gespräche geführt. Es zeigte sich, dass uns eine Vielzahl der Mitarbeitenden kurzfristig verlassen wird, um neue berufliche Tätigen an anderer Stelle aufzunehmen. Natürlich wollen wir niemandem bei seiner beruflichen Neuorientierung Steine in den Weg legen. Deshalb müssen wir unser medizinisches Angebot in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in den nächsten Tagen einstellen“, erklärt Krankenhaus-Geschäftsführer Alexander Hammer. Alle niedergelassenen gynäkologischen Fachärzte seien bereits persönlich durch Chefarzt Dr. Kniesburges informiert worden.

„Unser großer Dank und unsere Anerkennung gilt noch einmal ausdrücklich allen Mitarbeitenden der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe“, sagt Hammer. „Wir wünschen ihnen für ihren weiteren beruflichen Weg viel Erfolg, sei es bei uns im Haus oder an anderer Stelle.“

Die Versorgung der Patienten in den anderen Klinikbereichen am Sankt Marien Krankenhaus laufe aber selbstverständlich weiter. „Unser medizinisches Angebot in den Kliniken der Inneren Medizin, der Allgemein- und Viszeralchirurgie, der Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie, der Anästhesie und Intensivmedizin und der Zentralen Notaufnahme ist von der Schließung der Gynäkologie nicht betroffen“, betont der Geschäftsführer.