KGL: Schüler drehen Filme

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Lintorf. Am Kopernikus-Gymnasium Lintorf (KGL) haben Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis EF Filme produziert. In den kurzen Videos stellen sie die Schulfächer und Arbeitsgemeinschaften vor. So geben sie einen kleinen Einblick in das vielfältige Schulleben. Davon profitieren die Viertklässler, die sich jetzt entscheiden müssen, welche Schule sie im kommenden Schuljahr besuchen wollen.

Viertklässler wollen wissen, wie Unterricht an einem Gymnasium funktioniert. Eigentlich können sie dafür am Tag der offenen Tür an Schnupperunterricht teilnehmen. Doch schon das zweite Jahr in Folge müssen Alternativen her. Die haben die KGL-Schüler mit ihren Kurzfilmen nun gefüllt.

Am Tag der offenen Tür konnten Viertklässler und ihre Elter so einen kleinen Eindruck von ihrem zukünftigen Schulalltag bekommen: In kleinen Gruppen und unter Einhaltung der Hygieneregeln konnten sie durch das Gebäude gehen, die Videos anschauen und den Lehrern Fragen stellen, den Schulsanitätern auf die Finger schauen oder etwa zusehen, wie die Tanzarbeitsgemeinschaft probt. Auch von zu Hause lassen sich die Videos ansehen. Alle Filme sind auf der Internetseite der Schule (www.kgl-ratingen.de) zu finden.

Für diese gelungenen Videos, die der Grundpfeiler für das Gelingen des diesjährigen Tages der offenen Tür waren, wurden die zehn Schüler des Filmteams nun von der Schulleitung geehrt und mit einer Urkunde und einer kleinen Überraschung bedacht.

„Jeder Schüler und jede Schülerin konnte hier die eigenen Stärken einsetzen“, weiß Nina Winter, die betreuende Lehrerin, zu berichten. „Während einige mehr filmten oder Interviews führten, konnten die anderen zeigen, dass sie wahre Profis in Schnitttechnik oder Tonbearbeitung sind.“

Nach wochenlanger Arbeit können sich die Ergebnisse wirklich sehen lassen. „Da war ganz schön viel Kommunikation nötig, um ein solch großes Projekt zu stemmen“, berichtet Jonas Mottweiler, bei dem auf Schülerseite die Organisationsfäden zusammenliefen. „Wir haben viel über die Schulcloud und mit kollaborativ genutzten Exceldateien gearbeitet, so konnte man immer sehen, wer sich um welche Aufgabe kümmert. Neben der Kommunikation in unserem Team haben wir auch viel mit den entsprechenden Lehrer und Lehrerinnen gesprochen, welche Erwartungen auf welche Umsetzungsmöglichkeiten trafen.“

Am Ende gibt es nicht nur zwölf sehenswerte Filme. Bereits die Arbeit machte Spaß, bestätigt auch Schülerin Helena Leifgen, die vor allem spannend fand, mal anderen Klassen im Unterricht zuzusehen.

Nina Winter zeigte sich begeistert von so viel Engagement, Talent und Zuverlässigkeit: „Mit dieser Truppe freue ich mich schon auf die nächste Arbeit im Filmteam.“ Die nächste Aufgabe komme bestimmt – auch ohne Corona.

Foto: privat