Kenia-Hilfe golft für guten Zweck

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Lintorf/Hösel. Alle Jahre wieder veranstaltet der Golfclub Hösel seit nunmehr 15 Jahren ein Damen-Benefizturnier für die Kenia-Hilfe. In diesem Jahr durften auch Herren mit an den Start und so trafen sich 52 Damen und Herren zum Start auf der wunderschönen Anlage des Höseler Golfclubs. Doris Jacobs, Vertreterin der Kenia-Hilfe, konnte den stolzen Betrag von 2132 Euro entgegennehmen.

Bei sonnigem Herbstwetter gingen die Golfer hochmotiviert auf die Runde. Die ohnehin schon gute Stimmung wurde noch besser, als nach der Hälfte der Runde eine köstliche und vielfältige Verpflegung mit Kaffee und von den Damen selbstgebackenem Kuchen auf die fröhlichen Golfer wartete. So gingen alle gestärkt auf die zweite Runde.

Das Startgeld in Höhe von 25 Euro überließ der Golfclub komplett der Kenia-Hilfe. Außerdem konnten noch Mulligans, das sind straffreie Zusatzschläge nach einem misslungen Schlag, erworben werden. Weil noch weitere großzügige Spenden auch von nicht teilnehmenden Damen und Herren eingingen, konnte der Golfclub Doris Jacobs, der Vertreterin der Kenia-Hilfe, den stolzen Betrag von 2132 Euro überreichen.

Fatuma Mada (Foto: privat)

Doris Jacobs war überglücklich und verkündete den Golfern stolz: „ Mit diesem Betrag kann nun die 15-jährige Fatuma Mada gefördert werden.“ Fatuma, ehemalige Schülerin der Ratinga School, hat in ihrem ersten Schuljahr auf der High School in zehn von elf Fächern mit „excellent“ abgeschlossen. Durch das gespendete Geld kann sie nun vier Jahre die Secondary School besuchen und hoffentlich mit einem guten Abitur abschließen.

An diesem Tag gab es nur Gewinner. Die Turnierteilnehmer hatten bei ihrer guten Tat viel Spaß, es wurden tolle Ergebnisse erspielt und es gab noch gespendete Preise für die Siegerpaarungen. Die Kenia-Hilfe, deren Hauptziel die Vermittlung von Patenschaften für bedürftige Kinder ist, hat wieder einmal erfolgreich ein Patenkind vermittelt. Die Hauptgewinnerin jedoch ist natürlich die junge Fatuma, die weiter zur Schule gehen kann.

Am Abend waren sich alle einig: „Ein schöneres Ende kann ein Tag auf einem Golfplatz doch nicht haben!“

Foto: privat