Hält Stadtverwaltung Lintorfer für vergesslich?

Werbung

Lintorf. Am Soestfeld in der Ratinger Siedlung weist ein Schild die Verkehrsteilnehmer auf Bodenschwellen hin. Damit Fußgänger, Radfahrer, Rollstuhlfahrer und auch Autofahrer wissen, auf wie viele Bodenschwellen sie sich einstellen müssen, steht darunter auf einem weiteren Schild „4x“.

Die weitaus meisten Verkehrsteilnehmer werden das sicher so verstehen, dass sie mit insgesamt vier Bodenschwellen rechnen müssen. Mit Bodenschwellen, die Autofahrer vor einmündenden Fußwegen, die aber schwer zu erkennen sind, zum Abbremsen bringen sollen. Die aber auch gefährliche Stolperfallen sind.

Zwei der Bodenschwellen kommen auch tatsächlich wenige Meter hinter dem Schild, wie auf dem Foto zu erkennen ist. Bis zu den nächsten angekündigten beiden, tatsächlich aber drei, Bodenschwellen sind es dann vielleicht noch einmal 60 oder 70 Meter. Auf die weist dann aber noch einmal ein weiteres Schild hin. Hält die Stadtverwaltung also die Lintorfer für vergesslich und erinnert sie deshalb vorsichtshalber vor der dritten und vierten Schwelle noch einmal an die Gefahr?

Wohlwollend könnte man sagen, dass das Hinweisschild für die Fußgänger, Radfahrer und Rollstuhlfahrer ist, die aus dem ersten einmündenden Weg aus der Siedlung an der Ina-Seidel-Straße gekommen sind. Denn die haben das erste Hinweisschild nicht gesehen. Könnte man sagen. Doch dann müsste eigentlich schon zwischen der ersten und zweiten Schwelle ein Schild stehen, denn über die könnten die erst hier auf das Soestfeld stoßenden Verkehrsteilnehmer auch stolpern und sich verletzen.

Es scheint eher so, als sei das untere Zusatzschild einfach überflüssig. Vielleicht hätte es sich die Stadtverwaltung einfach sparen können. Und damit auch ein paar Euro aus der Stadtkasse. Zumal es gar keine vier Bodenschwellen sind, tatsächlich sind es fünf.