Ratingen-Ost. Das Kultur-Café in der Friedenskirche, Hegelstraße 16, öffnet am Sonntag, 18. Januar, 16 Uhr, wieder seine Türen. „Papa HAYDN und seine (frechen) Kinder“ heißt es an diesem Tag. Frank Stinder spielt und erzählt, was Haydn mit seiner Musik im Sinn hatte und wohin es führte.
Frank Stinders Berufsleben dreht sich um Klaviertasten und -saiten. Als Fünfjähriger bekam er bereits Klavierunterricht, als Elfjähriger Orgelunterricht. Kein Wunder, dass er als Kirchenmusiker tätig war, bis er sich als Klavierstimmer selbständig machte. Als Konzerttechniker führte sein Weg in die großen Philharmonien zum Beispiel in Sankt Petersburg oder Berlin.
Daneben ist Frank Stinder immer konzertierender Musiker geblieben und es drängt ihn, bei aller Liebe für historische Instrumente, in öffentlichen Konzerten seine eigene Interpretationsweise, seine Artikulation und sein weit gefasster Begriff von Freiheit an heute gebauten Instrumenten hörbar werden zu lassen.
„Derzeit beschäftige ich mich viel mit Joseph Haydns Klavierwerk,“ sagt Frank Stinder. „Und ich beabsichtige mit drei seiner Sonaten eine Vorstellung davon zu vermitteln, wieso man Joseph Haydn als „Papa Haydn“ titulierte.“ .
Ein Klavierkonzert der besonderen Art ist es, unter anderen mit Sonaten aus drei Schaffensepochen Haydns und direkten Vergleichen mit anderen Komponisten, wie Chopin, Schumann, Franck, Rachmaninoff oder Debussy und Ravel.
Und alles wie immer bei Kaffee und Kuchen im Kultur-Café der Friedenskirche an der Hegelstraße in Ratingen. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden gebeten.


