Filmmuseum zeigt Stummfilmklassiker Nosferatu

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Düsseldorf. Im Jahr 1922 erschuf F. W. Murnau mit „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ einen der wohl bedeutendsten expressionistischen Stummfilme. Am Samstag, 24. September, um 20 Uhr zeigt das Filmmuseum, Schulstraße 4, das Meisterwerk mit einer eigens beauftragten Musikfassung.

Die neue Musikfassung von Wilfried Kaets für Kinoorgel, simultanes Klavier, großes Schlagwerk, Gongbatterie, Midivibraphon und Elektronik ist als Reminiszenz an die großen Stummfilmmusiken der 1920er-Jahre angelegt. Sie soll trotz „moderner“ Klangfarben strukturell so klingen wie 1922 in einem Kino.

Für seinen expressionistischen Stummfilm hat F. W. Murnau in Zusammenarbeit mit Henrik Galeen Motive von Bram Stokers Schauerroman „Dracula“ verwendet und mit Kameramann Fritz Arno Wagner eine Art des Grauens inszeniert, wie es zeitgenössische Zuschauer bis dahin noch nicht erlebt hatten.

Im Mittelpunkt des Films steht Thomas Hutter. Hutter ist Sekretär eines Maklers in der Hafenstadt Wisborg und reist nach Transsylvanien, um mit dem Grafen Orlok wegen eines Hauskaufs zu verhandeln. Bald erweist sich dieser jedoch als Vampir „Nosferatu“. Während Hutter dessen Schloss nun nicht mehr verlassen kann, reist Orlok nach Wisborg und bringt Verderben über die Hafenstadt. Erst die selbstlose Hingabe der jungen Gattin Hutters kann dem Unheil entgegenwirken.

Der Eintritt kostet neun Euro, ermäßigt sieben Euro, mit Black-Box-Pass sechs Euro. Karten können reserviert werden, Telefon 0211/8992232.

Szene aus „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ (© Filmmuseum Düsseldorf)