Feuerwerk: THW zeigt Schulkindern Gefahr auf

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Foto: THW/Andreas Fröhlich

Lintorf. Experten der Fachgruppe Sprengen des Technischen Hilfswerks (THW) vom Standort Hülsenbergweg zeigten Schulkindern den sicheren Umgang mit Feuerwerkskörpern. Dazu besuchten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer Grundschulen in Ratingen und Duisburg.

Nach einer Coronapause in den beiden vergangenen Jahren war es dieses Jahr wieder soweit. Die Sprengberechtigten und zugelassenen Pyrotechniker des THW Ratingen aus Lintorf waren an Grundschulen zu Gast. Bei diesem Besuch wird den Schülern gezeigt, was passieren kann, wenn man sich nicht an die Beschreibung hält, die auf den Feuerwerkskörpern steht. Aber auch die Gefährlichkeit von nicht zugelassener Pyrotechnik wird den Schulkindern nähergebracht. Die Ehrenamtlichen waren an zwei Schulen in Ratingen und Duisburg zu Gast.

Begonnen wurde jede Veranstaltung für die Klassen mit einer kindgerecht aufbereiteten theoretischen Einführung. Die Kinder lernten, welche Feuerwerkskörper unter welchen Bedingungen benutzt werden dürfen und welche nicht. Weiter wurde gezeigt, welche Gefahren beim Fund von Blindgängern lauern. Nach der Theorie kam der Praxisteil. Die Experten demonstrierten, wie Feuerwerk richtig gezündet wird. Um den Schülern zu zeigen, was alles passieren kann, wenn die Sicherheitsmaßnahmen nicht eingehalten werden, wurde ein Knallkörper in einer Hand, in diesem Fall aus Gips, gezündet. Ebenfalls wurde gezeigt, wie schnell das Trommelfell, simuliert durch einen Luftballon, beschädigt wird.

Zum Schluss wurde dargestellt, was beim Zerlegen von Blindgängern und dem Anhäufen derer Inhalte passieren kann. Denn ein elektrostatischer Funke, zum Beispiel durch die Reibung an Kunstfaserkleidung erzeugt, reicht aus, um dieses Material abbrennen zu lassen.

Foto: THW/Andreas Fröhlich