DEG geht zuversichtlich in Playoff-Runde

Werbung

Düsseldorf. Die Düsseldorfer EG ist in der Abschlusstabelle der Spielzeit 2021/22 nicht mehr von den Plätzen sieben bis zehn zu verdrängen und hat damit – schon zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde – die angestrebte Erste Playoff-Runde erreicht. Der Gegner steht noch nicht fest, am wahrscheinlichsten sind als Kontrahenten die Nürnberg Ice Tigers oder der ERC Ingolstadt. Aber auch andere Teams und sogar die Kölner Haie sind als DEG-Duellanten noch möglich. Die erste Playoff-Runde beginnt dann am Dienstag, 5. April. Zwei Siegen sind zum Weiterkommen erforderlich.

So geht es für die Düsseldorf am kommenden letzten Hauptrunden-Wochenende in erster Linie darum, die eigene Ausgangsposition zu verbessern und sich in eine gute Playoff-Form zu spielen. Die Gegner sind im PSD BANK DOME der EHC Red Bull München (Freitag, 1. April, 19.30 Uhr) und auswärts die Augsburger Panther (Sonntag, 3. April, 14 Uhr).

Freitagsgegner Red Bull München ist derzeit in starker Form. Die Bajuwaren haben neun der vergangenen elf und 14 der letzten 18 Spiele gewonnen und sind damit wieder näher am zweiten Tabellenplatz und die Grizzlys Wolfsburg herangerückt. Bester Scorer und gleichzeitig bester Torschütze ist Trevor Parkes mit 49 Punkten und 24 Treffern. Torwart Henrik Haukeland hat mit 1,58 den niedrigsten Gegentorschnitt der PENNY DEL. Traditionell sah die DEG in den vergangenen Jahren oft gut gegen München aus. Auch in der laufenden Spielzeit konnte sie bereits ein Duell gewinnen – und das mit 4:3 bei den Red Bulls. Für das Spiel gegen den Mitfavoriten werden am Freitag an die 8.000 Fans im PSD BANK DOME erwartet.

Das erste Auswärtsspiel der Düsseldorfer in Augsburg brachte eine absolute Rarität, denn es stand nach 60 Minuten 0:0. Für dieses seltene Ergebnis waren in erster Linie starke Torhüterleistungen von Olivier Roy (AEV) und Mirko Pantkowski (DEG) ausschlaggebend. In der Overtime brachte dann ein Wechselfehler der Rot-Gelben den entscheidenden Vorteil und das Siegtor für die bayerischen Schwaben. Die Panther sind derweil mittendrin im Kampf um Platz Zehn. Ebenfalls außergewöhnlich: Der AEV wird die Hauptrunde 2021/22 mit nur 52 Spielen beenden – vier weniger als die DEG. Corona sei „Dank“.

Personell hat die DEG zwei Ausfälle zu verkraften: Marco Nowak und Brett Olson fehlen verletzt. Dafür können Bernhard Ebner und Nicolas Geitner wieder eingreifen. Chefcoach Harry Kreis stehen also 22 Spieler für die 21 Kaderplätze zur Verfügung.

Foto: DEG