CDU und SPD: Gemeinsamer Antragung

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Ratingen. Die Fraktionen von CDU und SPD im Rat der Stadt Ratingen haben gemeinsam einen Antrag für den nächsten Bezirksausschuss Ratingen-West eingebracht. Ziel ist ein umfassender Erfahrungsbericht zur Stärkung und zum Ausbau des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) sowie zu den Perspektiven der weiteren Arbeit im Stadtteil.

Die Verwaltung wird gebeten, zu diesem Tagesordnungspunkt insbesondere Einsatzzahlen, konkrete Erfahrungen sowie die weiteren Planungen für den KOD in Ratingen-West darzustellen. Im Mittelpunkt steht dabei auch die im Jahr 2025 eingerichtete Anlaufstelle des KOD im Stadtteil.

Hintergrund des gemeinsamen Antrags ist eine Initiative beider Fraktionen nach der Kommunalwahl 2025, mit der die subjektive und objektive Sicherheit insbesondere im Bereich Berliner Platz nachhaltig verbessert werden sollte. Anlass waren wiederkehrende Beschwerden über Sicherheitsprobleme, mangelnde Sauberkeit sowie ordnungswidriges Verhalten im Umfeld des Platzes.

„Mit der Anlaufstelle des Kommunalen Ordnungsdienstes in West haben wir bewusst einen neuen Ansatz gewählt, um Präsenz zu zeigen und schneller auf Probleme reagieren zu können“, erklärt Christian Wiglow, Fraktionsvorsitzender der SPD. „Nach rund sechs Monaten ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um eine erste Bilanz zu ziehen und zu prüfen, welche Maßnahmen wirken und wo nachgesteuert werden muss.“

Auch Stefan Heins, Fraktionsvorsitzender der CDU, betont die Bedeutung der Evaluation: „Unser gemeinsames Ziel war und ist es, die Lebensqualität im Stadtteil spürbar zu verbessern. Dazu gehören mehr Sicherheit, mehr Sauberkeit und eine stärkere sichtbare Präsenz vor Ort. Wir wollen transparent nachvollziehen, welche Fortschritte bereits erreicht wurden und welche nächsten Schritte notwendig sind.“

Grundlage der bisherigen Maßnahmen war die Ratsvorlage 318/2025, in der ein umfassendes Konzept zur Stärkung des KOD vorgestellt wurde. Zu den zentralen Zielen zählen eine erhöhte Präsenz und Bürgernähe im Stadtteil, schnellere Reaktionsmöglichkeiten bei Störungen, eine bessere Verzahnung von Ordnungs- und Sozialarbeit sowie ein sichtbares Engagement der Stadt für Ratingen-West.

Die Antragsteller betonen, dass sich die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger an Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit in den vergangenen Jahren deutlich verändert haben. „Neben klassischer Gefahrenabwehr rücken zunehmend auch Aspekte wie ein gepflegtes Stadtbild und ein sicheres Umfeld als entscheidende Faktoren für die Lebensqualität in den Fokus“, so Stefan Heins.

„Der Kommunale Ordnungsdienst ist ein wichtiger Baustein, um diesen Erwartungen gerecht zu werden“, so Christian Wiglow. „Umso wichtiger ist es, die bisherigen Erfahrungen sorgfältig auszuwerten und die Arbeit kontinuierlich weiterzuentwickeln.“

Mit dem beantragten Tagesordnungspunkt soll nun eine fundierte Grundlage für die weitere politische Beratung und mögliche Anpassungen der Maßnahmen geschaffen werden.