Düsseldorf/Ratingen. Die CDU-Landtagsfraktion hat die Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf besucht – die personalstärkste Kaserne des deutschen Heeres. Gastgeber war Oberst Tobias Aust, Kommandeur der Panzerbrigade 21 „Lipperland“, die als erste Brigade des Heeres zur neuen Kräftekategorie „Mittlere Kräfte“ gehört und damit eine Schlüsselrolle in der NATO-Verteidigungsplanung einnimmt. Die Abgeordneten erlebten eine dynamische Gefechtsvorführung auf dem Standortübungsplatz im Lipperland, besichtigten Kaserneninfrastruktur und Neubauprojekte und aßen mit den Soldatinnen und Soldaten aus der Feldküche.
Nordrhein-Westfalen ist Deutschlands größtes Transitland für alliierte Truppenbewegungen. Hier laufen die Straßen, die Schienen und die Logistikketten zusammen, auf die es im Ernstfall ankommt. Mit rund 190 Liegenschaften, über 3.900 Gebäuden und einem Bauvolumen von rund 7 Milliarden Euro ist Nordrhein-Westfalen der wichtigste Bundeswehrstandort der Republik. Allein in Augustdorf dienen rund 4.000 Soldatinnen und Soldaten.
Jan Heinisch hierzu: „Der Besuch in Augustdorf hat noch einmal deutlich gemacht, was Landesverteidigung konkret bedeutet: Menschen, die jeden Tag Verantwortung übernehmen, und eine Infrastruktur, die diese Aufgabe erst möglich macht. Nordrhein-Westfalen trägt dabei eine besondere Verantwortung – als größtes Transitland und als Standort der personalstärksten Kaserne im Heer. Es ist gut, dass wir als Fraktion vor Ort mit den Soldatinnen und Soldaten ins Gespräch kommen und sehen, wo Investitionen ankommen und wo weiterer Handlungsbedarf besteht.“
Hintergrund
Die Panzerbrigade 21 ist aufgrund ihres weitestgehend radbasierten Fuhrparks zur schnellen Konzentration militärischer Stärke entlang der gesamten NATO-Flanke befähigt. In NRW wird massiv in die Modernisierung der Bundeswehr-Infrastruktur investiert: Allein an der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf laufen derzeit Bauprojekte für neue Werkhallen (23,1 Mio. Euro), einen Verkehrsübungsplatz (5,44 Mio. Euro), ein neues Stabsgebäude sowie die Sanierung der Mehrzweckhalle. Landesweit summieren sich die mittel- und langfristigen Bundeswehr-Baumaßnahmen auf ein Volumen von rund 7 Milliarden Euro, um die Verteidigungsfähigkeit zu stärken.

