Ratingen. Die Bürger-Union Ratingen begrüßt die einstimmige Verabschiedung der neuen Gebührensatzung für die Offene Ganztagsschule (OGS) im Stadtrat. Besonders erfreut zeigt sich die Fraktion darüber, dass zentrale soziale Verbesserungen auf Initiative der Bürger-Union in die endgültige Satzung aufgenommen wurden.
Der Fraktionsvorsitzende der Bürger-Union Ratingen, Rainer Vogt, erklärt: „Uns war wichtig, Familien trotz der angespannten Haushaltslage und der anstehenden Millioneninvestitionen in den Offenen Ganztag nicht übermäßig zusätzlich zu belasten. Deshalb haben wir uns erfolgreich dafür eingesetzt, dass Geschwisterkinder nicht – wie ursprünglich von der Verwaltung vorgeschlagen – mit 50 Prozent des Regelbeitrags belegt werden. Stattdessen bleibt es bei einer deutlich familienfreundlicheren Regelung mit lediglich 30 Prozent Beitrag für das zweite Kind.“
Darüber hinaus konnte die Bürger-Union erreichen, dass ab dem dritten Kind keinerlei Beiträge mehr erhoben werden. Die 1. stellvertretende Fraktionsvorsitzende Angela Diehl betont: „Gerade Familien mit mehreren Kindern stehen heute unter erheblichen finanziellen Belastungen. Deshalb war uns wichtig, ein klares Signal für Familienfreundlichkeit zu setzen. Dass ab dem dritten Kind keine Beiträge mehr anfallen, ist ein Erfolg für viele Ratinger Familien. Dies gilt auch für Familien mit Kindern parallel in Kita und OGS, die bislang finanziell benachteiligt waren.“
Ein weiterer wichtiger Punkt der Bürger-Union wurde ebenfalls übernommen: Pflegekinder werden künftig vollständig beitragsfrei gestellt.
Rainer Vogt ergänzt: „Pflegefamilien leisten einen enorm wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Deshalb war es für uns selbstverständlich, dass Pflegekinder beitragsfrei gestellt werden. Wir freuen uns, dass dieser Vorschlag breite Zustimmung gefunden hat.“ Die Bürger-Union bedankt sich ausdrücklich bei der Fachverwaltung der Stadt Ratingen für die konstruktive Zusammenarbeit während der Beratungen.
Der Sprecher im Schulausschuss Christion Koch erklärt dazu: „Der Dank gilt der Fachverwaltung für die gute Arbeit und die Bereitschaft, die Anregungen aus der Politik aufzunehmen und die Satzung entsprechend anzupassen. Das Ergebnis zeigt, dass sachorientierte Zusammenarbeit zu guten Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger führt.“
Mit der neuen Satzung werden Familien mit Einkommen bis 40.000 Euro/Jahr zukünftig vollständig entlastet. Gleichzeitig bleibt die Finanzierung der qualitativ hochwertigen OGS-Betreuung langfristig gesichert. Die neuen Regelungen treten zum 1. August 2026 in Kraft.


