BU: Projektgruppe Stadtjubiläum einsetzen

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Ratingen. Die Fraktion der Bürger-Union Ratingen im Stadtrat möchte, dass die Verwaltung im kommenden Jahr mit der Vorbereitung für den 750. Jahrestag der Stadterhebung im Jahr 2026 beginnt. Dazu soll eine Projektgruppe, bestehend aus Vertretern der Verwaltung und aller Ratsfraktionen, des Jugendrates, des Seniorenrates, des Integrationsrates, der Ratingen Marketing GmbH, Vertretern der Schützen und Karnevalisten und der Ratinger Heimatvereine gebildet werden. Darüber hinaus soll eine direkte Bürgerbeteiligung sowohl durch entsprechende Präsenzveranstaltungen als auch durch Online-Formate geplant werden.

Das Stadtjubiläum ist zwar erst 2026. Doch die Bürger-Union meint, dass es, um diesem geschichtlichen Ereignis – 11. Dezember 1276 durch den Grafen Adolph von Berg initiiert – gerecht zu werden, einer rechtzeitigen Vorbereitung bedarf. Es gilt insbesondere auch zu berücksichtigen, dass im nächsten Jahr aufgrund des voraussichtlich wieder von der Verwaltung angestrebten Doppelhaushalts 2024/25 die notwendigen Haushaltsmittel bereits beschlossen werden müssten. Es ist sinnvoll die Projektgruppe mit ausreichender Vorlaufzeit zu gründen, damit diese ausreichend Zeit hat, Veranstaltungen und besondere Aktionen zu planen, und dass hierdurch ein dem Anlass entsprechender und sicherer Ablauf gewährleistet wird.

Das bevorstehende Stadtjubiläum ist eine hervorragende Möglichkeit, Ratingen auch überregional bekannter zu machen, so die Bürger-Union in ihrem Antrag an den Bürgermeister. Durch besondere Veranstaltungen und Projekte könnte ein positiver Effekt auch zur touristischen Entwicklung Ratingens erzielt werden.

Integraler Arbeitsauftrag für die Projektgruppe ist nach Ansicht der BU neben der programmatischen Vorbereitung auch das Einwerben von Drittmitteln zur Finanzierung der Veranstaltungen.

„Ohne bereits zum jetzigen Zeitpunkt unsere konkreten Ideen vortragen zu wollen, soll jedoch bereits erwähnt werden, dass es der Bürger-Union wichtig ist, dass möglichst viele Projekte eine nachhaltige und langfristige Wirkung für die Ratinger Bürgerinnen und Bürger haben sollten“, heißt es im Antrag weiter. Ein reiner Veranstaltungscharakter würde der Bedeutung des Stadtjubiläums nicht gerecht werden, so dass der Schwerpunkt auch auf dauerhaft wirksame Projekte im kulturellen, sozialen und ökologischen Bereich gelegt werden sollte.