Lintorf. Was für ein Drama, was für ein Kampf! Bei ihrer allerersten Teilnahme in der traditionsreichen Lohausenliga haben die Hobbyfußballer vom Turm- und Sportverein Lintorf – besser bekannt als die „Bomberos Lintorf ’95“ – das Finale nur knapp verpasst. Im Halbfinal-Kracher gegen den favorisierten Tabellenführer Rot-Weiß Lohausen schnupperten die Lintorf sensationell an der Überraschung, mussten sich am Ende aber nach einem heroischen Fight geschlagen geben.
Dabei bewiesen die Bomberos vor allem eines: Sie sind in der Liga angekommen und haben sich den Respekt der Konkurrenz im Sturm erobert.
Die Kulisse für dieses Vorschlussrundenspiel war so traditionsreich wie außergewöhnlich: Gespielt wurde auf der legendären Lohausenliga-Wiese, idyllisch gelegen direkt hinter dem Aquazoo Löbbecke Museum in Düsseldorf. Für die Truppe des TuS 08 Lintorf war es die Premiere auf diesem geschichtsträchtigen Grün, nachdem die vorherigen Ligaspiele auf der Anlage „Maria in der Drucht“ der Caritas Duisburg-Süd ausgetragen worden waren.
Aus dem Nichts fiel nach einem eher zufälligen Kopfballtor das 4:2 für Lohausen. Dieser Treffer brach den Widerstand der Lintorfer. Am Ende schraubte Lohausen das Ergebnis auf ein deutliches, den Spielverlauf aber viel zu hoch widerspiegelndes 7:2 hoch. Rot-Weiß Lohausen zieht damit letztlich verdient ins große Finale ein.
„Das war spielerisch unsere beste Saisonleistung. Nur die Torausbeute hat heute einfach nicht gepasst. Wenn wir hinten zudem noch einen Tick energischer verteidigen, fangen wir uns weniger Gegentreffer. Da war heute definitiv mehr drin!“ Manager Michael Wiesenhöfer zog dennoch ein rundum positives Fazit:„Wir können extrem zufrieden mit dem Saisonverlauf sein. Ein großes Lob gilt der gesamten Lohausenliga. Der faire Verlauf bei wirklich allen Spielen und die äußerst sympathischen Mannschaften und Spieler haben diese Saison zu einem echten Erlebnis gemacht.“

