Älteres Ehepaar Opfer eines Schockanrufs

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Ratiingen. Am Donnerstag, 27. Juli, wurde ein Ratinger Ehepaar Opfer eines sogenannten Schockanrufs. Es entstand ein Vermögensschaden in niedriger fünfstelliger Höhe.

Gegen 9:30 Uhr klingelte das Telefon bei dem Ehepaar. Als der 85-Jährige dran ging, gab sich ein unbekannter Mann als Polizeibeamter aus und täuschte vor, dass die Tochter ein achtjähriges Kind überfahren habe und das Kind verstorben sei. Dann übergab der angebliche Polizist das Telefon an die vermeintliche Tochter, deren Stimme nachgemacht wurde. Anschließend teilte der Unbekannte dem Ratinger mit, dass nur gegen die Zahlung einer Kaution verhindert werden könne, dass die Tochter in Untersuchungshaft müsse. Der Anrufer setzte den Ratinger derart unter Druck, dass dieser gemeinsam mit seiner 82-jährigen Frau Bargeld in niedriger fünfstelliger Höhe abhob. Der Unbekannte teilte dem Ehepaar mit, dass sie das Geld um 12 Uhr einer Angestellten der Justizkasse übergeben sollten. Der Aufforderung kamen die besorgten Ratinger nach und übergaben das Geld am Birkhanweg, Ecke Lohberg, einer unbekannten Frau.

Kurze Zeit darauf bemerkte das Ehepaar, dass es Opfer eines Betrugs geworden war und informierte die echte Polizei.

Die Geldabholerin hatte ein osteuropäisches Erscheinungsbild, war etwa 30 Jahre alt und etwa 1,50 Meter groß. Sie hatte dunkle lange Haare, die zu einem Zopf gebunden waren. Sie trug ein dunkles Langarmshirt, dunkle Hose und eine weiße Corona-Maske.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Ratingen jederzeit entgegen, Telefon 02104/9480-6450.

Foto: Polizei

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