Kreis Mettmann. In der Zeit von Montag, 13. April, bis Sonntag, 19. April, hat die Kreispolizeibehörde Mettmann an der stattfindenden europaweiten Aktionswoche „Operation Speed“ teilgenommen. Mit der Kontrollaktion sensibilisieren die Experten des Verkehrsdienstes durch verstärkte Radar- und Laser-Überwachung die Verkehrsteilnehmer für mehr Verkehrssicherheit.
Der Verkehrsdienst kontrollierte im Verlauf der „RoadPol-Woche“ Verkehrsteilnehmer im gesamten Kreisgebiet. Unrühmlicher Spitzenreiter war ein Motorradfahrer, der in Velbert auf einer außerörtlichen Straße mit 115 Stundenkilometer statt erlaubten 50 Kilometer pro Stunde gemessen wurde. Auf den Fahrer, der mit dem speziell zur Verkehrsüberwachung umgerüsteten zivilen „ProVida-Motorrad“ der Kreispolizeibehörde Mettmann kontrolliert werden konnte, warten nun nach Abzug der Toleranz ein Bußgeld in Höhe von rund 630 Euro, ein Eintrag von zwei Punkten im Fahreignungsregister sowie zwei Monate Fahrverbot.
Am Sonntag, 19. April, fand zudem im Rahmen der Aktionswoche der erste Kradaktionstag für das Jahr 2026 der Kreispolizeibehörde Mettmann statt. Im Blickpunkt standen vor allem Motorradfahrende, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Verkehrsdienstes, der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz sowie des Ordnungsamtes der Stadt Velbert kontrolliert wurden. Aufgrund des wechselhaften Wetters waren weniger Bikerinnen und Biker als saisonüblich unterwegs, weshalb auch die Kontrollzahlen eher gering ausfielen. Der Verkehrsdienst nimmt die entsprechenden Stellen, an denen es häufig zu Geschwindigkeitsverstößen und Lärmbelästigungen für Anwohnerinnen und Anwohner kommt, auch in Zukunft in den Blickpunkt der Kontrolltätigkeiten.


