Ratingen. Die CDU-Fraktion Ratingen hat einen Antrag eingebracht, mit dem sie die Stadtverwaltung und die Stadtwerke um einen umfassenden Bericht zur Resilienz der kommunalen Infrastruktur und zur bestehenden Krisenvorsorge bittet. Hintergrund sind aktuelle Entwicklungen, die verdeutlichen, wie wichtig eine vorausschauende und strukturierte Vorbereitung auch auf kommunaler Ebene ist.
„Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass sich Rahmenbedingungen verändern und neue Herausforderungen entstehen können – sei es durch gezielte Taten, technische Störungen oder extreme Wetterereignisse“, erklärt Stefan Heins, Vorsitzender der CDU-Fraktion. „Uns ist wichtig, einen Überblick darüber zu erhalten, wie Ratingen aktuell aufgestellt ist und an welchen Stellen gegebenenfalls weiterer Handlungsbedarf besteht.“
Der beantragte Bericht soll unter anderem darstellen, welche Strukturen in kommunaler Hand liegen und welche Schutz-, Sicherheits- und Vorsorgemaßnahmen bereits bestehen oder perspektivisch geplant sind. Ebenso sollen Informationen zu Notfall- und Alarmplänen, zu Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger sowie zu möglichen Schwachstellen in angemessener Form aufgezeigt werden. Auch der aktuelle Stand des Schutzraumkonzepts soll dargestellt werden. Ziel des Antrags ist es, Transparenz zu schaffen, den bestehenden Stand der Vorsorge einzuordnen und eine fundierte Grundlage für mögliche weitere Schritte zu erhalten.
„Alle Ratinger sollten wissen, wo Anlaufstellen sind oder welche Vorsorgemaßnahmen getroffen werden“, betont Claus Köster, Ratsmitglied der CDU-Fraktion. Die CDU-Fraktion legt aber auch Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit sensiblen Informationen. „Wir wollen potenziellen Tätern keine Tipps geben. Daher schlagen wir vor, den Bericht in einen öffentlichen Teil zur allgemeinen Information sowie in einen nichtöffentlichen Teil für sicherheitsrelevante Inhalte zu gliedern.“
Die Beratung des Antrags erfolgt in den zuständigen Gremien von Haupt- und Finanzausschuss sowie im Rat der Stadt Ratingen.


