Wohnen: Sommer für die Wand

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Lintorf. In den Gärten und auf Blumenwiesen sammeln die Insekten fleißig Nektar aus den letzten Sommerblüten. Heckenrose und einige andere Sträucher sind aber teils schon verblüht und haben die ersten Fruchtstände gebildet. Diese eignen sich, besonders mit ein paar farbigen Blüten gemischt, sehr schön für eine frische Wanddekoration.

Jeder, der in den 60-er und 70-er Jahren zur Schule ging, wird in einer Ecke des Kellers noch einen alten Stickrahmen finden. Handarbeiten und damit auch Sticken gehörten damals nämlich, wenigstens für alle Mädchen, zum festen Bestandteil des Grundschullehrplans. Wer ihn nicht mehr zum Sticken benutzt, kann ihn heute als Grundlage für eine natürliche Deko verwenden. Wir haben einfach ein schmales Stück Juteband zwischen die beiden Ringe gezogen und diese dann mit Hilfe der kleinen Schraube fest verspannt. Auf der Rückseite wird die überstehende Jute knapp abgeschnitten und mit etwas doppelseitigem Klebeband am rückseitigen Rahmen befestigt. Im Garten, am Wegesrand und auf Waldwegen finden sich aktuell viele kleine Blüten, Gräser oder Zweige mit vertrockneten Früchten. Diese kann man gut bei einem Spaziergang sammeln. Anschließend werden sie so gekürzt, dass sie ungefähr so lang sind wie der Jutestreifen. Dank der grob gewebten Jutefäden kann man die Zweige nun in gewünschter Ausrichtung in den Jutestreifen hineinstecken. Eine Schlaufe aus Paketschnur, die durch die Spannschraube gezogen wird, dient als Aufhängung.

Wer den Rahmen länger hängen lassen will, sollte Blüten und Zweige sammeln, die sich gut trocknen lassen. Diese ebenfalls in den Jutestreifen stecken und den Rahmen dann aber an einem dunklen Ort für 1 – 2 Tage so aufhängen, dass die Blüten oder Früchte über Kopf nach unten hängen. Ist alles gut getrocknet kann man den Rahmen umdrehen und an die Wand hängen.