Weitere Wohnbauprojekte in Lintorf

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Lintorf. Zwei weitere Wohnungsbauprojekte sind in den kommenden Jahren geplant. Eines auf dem unbebauten Grundstück Duisburger Straße 143, das andere am Ende der Johann-Peter-Melchior-Straße, Ecke Meisenweg.

Auf der Johann-Peter-Melchior-Straße sollen zwei Mehrfamilienhäuser mit Mietwohnungen gebaut werden. Diplom-Ingenieur Rüdiger Schmidt vom Architekturbüro Konrath und Wennmar aus Düsseldorf wollte sich in der letzten Sitzung des Bezirksausschusses Lintorf-Breitscheid aber nicht auf einen konkreten Termin für den Baubeginn festlegen lassen.

Der Architekt stellte das Bauprojekt auf dem seit Jahren ungenutzten Gelände den Ausschussmitgliedern vor. Das dreigeschossige Gebäude soll ein Satteldach bekommen. Entsprechend den Nachbargebäuden auf der Johann-Peter-Melchior-Straße ist ein Versprung im Baukörper geplant. Für die Fahrzeuge der Bewohner wird es eine Tiefgarage geben. Außerdem sind Ladepunkte für Elektrofahrzeuge geplant. Das Gebäude soll über Photovoltaik und Erdwärme autark mit Energie versorgt werden.

Auf die Frage eines Bezirksausschussmitgliedes, wann die Wohnungen bezugsfertig seien, antwortete Rüdiger Schmidt ausweichend. Es werde jetzt eine Bauvoranfrage gestellt und anschließend ein Bauantrag. Er ließ offen, wann er mit einem positiven Beschluss durch die chronisch überlastete Ratinger Bauverwaltung rechnet.

Soll bebaut werden: Duisburger Straße 143

Während sich Planungsamtsleiter Frank Boberg in der öffentlichen Sitzung zum Projekt an der Johann-Peter-Melchior-Straße sehr wohlwollend äußerte, sprach er dem zweiten Wohnungsbauprojekt an der Duisburger Straße ab, jemals auf die Denkmalliste der Stadt zu kommen. Die im Bezirksausschuss vorgestellten Ansichten zeigten allerdings einen völlig normalen Architekturstil der Gegenwart.

Der Investor bestätigte der Redaktion auf Nachfrage, dass es ihm nicht darum ginge, in ein paar Jahrhunderten mit dem Projekt auf der Denkmalliste zu landen. Er wolle schnellstmöglich dringend benötigten Wohnraum schaffen. Das sei wichtiger. Gebaut werden sollen elf Wohneinheiten in einem dreigeschossigen Gebäude. Das geplante vier Geschoss gilt planungsrechtlich nicht als Vollgeschoss. Der vorhandene Trampelpfad, der unter der Bissingheimer Straße zum Bahnübergang Am Diepenbrock führt, soll so die Stadt langfristig als Fuß- und Radweg ausgebaut werden.

Der Bezirksausschuss winkte das Projekt dann auch einstimmig durch. Zumal der Amtsleiter bestätigte, dass aus rechtlicher Sicht keinerlei Einwände bestünden.