„Was für eine Unverschämtheit!“

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Lintorf. Am vergangenen Sonntag fanden die Bewohner eines Einfamilienhauses in der Johann-Peter-Melchior-Straße in ihrem Vorgarten einen Haufen Split-Streusalz-Gemisch. Das war auf den vorhandenen Bodendecker des Vorgartens geschüttet worden. Durch die dichte Bepflanzung war das Schüttgut hindurchgerieselt, so dass es nicht vollständig entfernt werden konnte. Es bleibt zu hoffen, dass die Salzreste die Pflanzen nicht angreifen.

Wer macht so was? Die Zuwege der gegenüberliegenden Mehrfamilienhäuser in der Johann-Peter-Melchior-Straße waren in den letzten Wochen von einem Winterdienst großzügig mit einem Split-Streusalz-Gemisch der gleichen Farbe und Körnung bestreut worden. Hat hier womöglich der gleiche Hausmeisterservice die Wege nun freigefegt und die Reste einfach im Vorgarten gegenüber entsorgt, fragen sich die Bewohner. Leider gäbe es keine Zeugen.

Zur Erinnerung: In Nordrhein-Westfalen ist das Streuen von Salz auf Privatgrundstücken grundsätzlich verboten. Im öffentlichen Raum darf Salz nur an Problemstellen wie Treppen und Rampen durch die Stadt gestreut werden.

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