Uraufführung: Theater.Leben.Erinnerung

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Düsseldorf. Zehn Studentinnen des Fachgebiets Schauspiel der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft Alfter haben sich auf Spurensuche in die Zeit des Nationalsozialismus begeben. Die intensive Auseinandersetzung mit Einzelschicksalen findet ihren Höhepunkt in der Theaterinszenierung „Theater.Leben.Erinnerung“.

Die Premiere des Stücks unter der künstlerischen Leitung von Schauspielerin und Kulturwissenschaftlerin Antonia Schnauber findet am Freitag, 17. März, um 20 Uhr im Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf, Jägerhofstraße 1, statt. Weitere Spieltermine sind Samstag, 18. März, um 20 Uhr sowie Sonntag, 19. März, um 17 Uhr.

Die Studierenden erzählen in szenischen Fragmenten aus den Leben verschiedener Persönlichkeiten – von Theaterberühmtheiten bis zu den eigenen (Ur-)Großeltern – von Ausgrenzung, Identitätsverlust und Fluchterfahrungen. Dabei suchen sie nach den Menschen hinter den Geschichten. Auf diese Weise zeigen sie auch kleine Momente der Hoffnung, wenn über ein rauschendes Radio verbotener Swing empfangen oder im Arbeitslager eine Zirkusvorstellung veranstaltet wird.

Die Stückentwicklung erfolgte im Projekt „Jüdisches (Theater-)Leben in Deutschland – wir brauchen Erinnerung – (an) gestern wie heute“, gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen und in Kooperation mit dem Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf.