Uniorchester spielt in der Stadthalle

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Ratingen. Das Uniorchester der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf gastiert am Donnerstag, 26. Januar, um 20 Uhr in der Stadthalle, Schützenstraße 1. In einem großen Konzert präsentiert es Höhepunkte der Romantik mit Werken von Jean Sibelius, Edvard Grieg und Antonín Dvořák. 

Drei Sternstunden der Romantik stehen in diesem Jahr auf dem Programm des Uniorchesters: Jean Sibelius „Finlandia“ in einer Fassung für 13 Blechbläser und Pauken, Edvard Griegs „Klavierkonzert in a-moll“ sowie Antonín Dvořáks „7. Sinfonie“. Sie werden von der Akademischen Musikdirektorin Silke Löhr geleitet.

Sowohl Sibelius als auch Grieg und Dvořák gelten als Nationalkomponisten ihrer jeweiligen Heimatländer Finnland, Norwegen und Tschechien. Gleichzeitig sind sie wichtige Vertreter der sinfonischen Romantik. Bei der Entwicklung ihrer höchst individuellen Klangsprache haben sich alle drei von der Volksmusik, der Natur und der Kultur ihrer Umgebung inspirieren lassen.

Den Konzertauftakt macht Sibelius‘ Sinfonische Dichtung „Finlandia“, die auch als „geheime Nationalhymne“ Finnlands gilt. Der patriotische Superhit entstand im Zuge der finnischen Unabhängigkeitsbestrebungen gegenüber Russland und punktet mit jeder Menge dynamischem Schwung sowie seinem weltberühmten Hymnen-Motiv. Edvard Griegs folgendes Klavierkonzert wiederum – ein absoluter Höhepunkt der Klavierliteratur – begeistert mit großer Virtuosität und prägnanten Melodien. Als Solistin konnte das Uniorchester die aufstrebende chinesische Pianistin Zhuotao Huang gewinnen.

Zum Abschluss präsentiert das Orchester Antonín Dvořáks „7. Sinfonie“ in voller Größe. Die hochkonzentrierte Sinfonik aus dem Geiste Beethovens und Brahms verzaubert mit einer Vielfalt unterschiedlicher Klangfarben, Emotionen und Charaktere sowie dem steten Wechsel zwischen kammermusikalischen Abschnitten und überaus reichem Orchesterklang.

Eintrittskarten sind zum Preis von zwölf Euro (ermäßigt acht Euro) im Kulturamt, Minoritenstraße 2-6, und online bei www.eventim.de erhältlich.

Foto: Uniorchester der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf