Ratinger Schützen für Frieden in der Ukraine

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Lintorf/Ratingen. In einer gemeinsamen Erklärung fordern die Vorsitzenden der Schützenvereine und Bruderschaften in Ratingen den russischen Präsidenten Wladimir Putin auf, den Angriffskrieg in der Ukraine sofort zu beenden.

„Wir, die Mitglieder der Schützenvereine und Bruderschaften in Ratingen sind schockiert von dem Angriffskrieg Russlands in der Ukraine. Wir rufen den russischen Präsidenten Wladimir Putin auf, die Kriegshandlungen in der Ukraine einzustellen und so das Töten vieler unschuldiger Menschen zu beenden“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Unterschrieben haben die Erklärung der Höseler Bürger- und Schützenverein 1965, der 1. Homberger Bürger- und Schützenverein 1997 „Die Wiesnasen“, die St. Sebastiani Bruderschaft Ratingen Anno 1433, die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Ratingen-Tiefenbroich 1926 und die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Lintorf 1464.

„Die Traditionen der Bruderschaften und Schützenvereine reichen bis ins Mittelalter zurück“, sagte der Lintorfer Schützenchef Andreas Preuß im Gespräch mit dieser Zeitung. Wesentlich sei damals der solidarische Gedanke gewesen, den Mitglieder den Schutz einer größeren Gemeinschaft zu bieten, insbesondere in schwierigen Zeiten. Dieser Grundgedanke präge die Vereine bis heute. Die Unterstützung von Menschen in Not sei zentraler Bestandteil des Schützenlebens.

Die Bruderschaften versichern den Menschen in der Ukraine ihr Mitgefühl in dieser schwierigen Situation. „Wir hoffen, dass die Kämpfe im Nachbarland der Europäischen Union baldmöglichst beendet werden und die Menschen gemeinsam mit ihrer demokratisch gewählten Regierung an den Wiederaufbau ihres Landes gehen können“, betonen die Schützenchefs in ihrer Erklärung.