Radfahrer mit 62 Stundenkilometern geblitzt

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Ratingen. Am Donnerstag, 14. Juli, hat die Polizei bei ihrer Verkehrsüberwachung einen erheblich zu schnell fahrenden Fahrradfahrer (Foto) geblitzt. Der Mann war mit 62 Stundenkilometer an der Messstelle vorbeigerast. Erlaubt sind hier 30 Kilometer pro Stunde.

Zwischen von 8:30 Uhr bis 11:30 Uhr hatten die Experten des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Mettmann mit ihrem Messgerät Stellung an der abschüssigen Mettmanner Straße in Fahrtrichtung Ratingen kurz vor der Einfahrt eines Reiterhofes bezogen. Im dreistündigen Messzeitraum fuhren dort insgesamt 389 Autofahrer an der Messstelle vorbei – davon waren 90 zu schnell unterwegs.

Besondere Aufmerksamkeit zog aber ein leider noch unbekannter Radfahrer auf sich: Denn gegen 10:20 Uhr staunten die Mitarbeiter der Polizei nicht schlecht, als ein Rennradfahrer mit derart hohem Tempo an der Messstelle vorbeiraste, dass das Messgerät auslöste – und eine Geschwindigkeit von 62 Stundenkilometer anzeigte.

Ob es sich bei dem Fahrradfahrer um einen verirrten Teilnehmer der Tour de France oder ob es sich schlicht um einen übermotivierten Freizeitsportler handelte, konnte die Polizei nicht herausfinden. Der Radfahrer fuhr, nachdem er geblitzt wurde, davon, ohne dass die Polizei den Mann kontrollieren konnte. Auch eine nachfolgende Ahndung dieser Geschwindigkeitsüberschreitung gestaltet sich aufgrund der fehlenden Kennzeichnungspflicht für Radfahrer schwierig.

Deshalb nimmt die Polizei diesen Vorfall zum Anlass, um eindringlich zu appellieren und um daran zu erinnern, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen auch für Radfahrer gelten. Temposünder auf dem Zweirad müssen mit dem gleichen Bußgeld und den gleichen Strafen rechnen, wie andere Verkehrsteilnehmer, wenn sie von der Polizei „erwischt“ oder im Anschluss ermittelt werden.

Foto: Polizei