Polizei rettet Senior vor drohenden Kältetod

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Ratingen. Die Polizei rettete am späten Montagabend, 12. Dezember, einen als vermisst gemeldeten Senior in buchstäblich letzter Minute vor dem drohenden Kältetod.

Gegen 16:40 Uhr am Montag meldete sich die Ehefrau eines 71-jährigen Ratingers bei der Polizei, weil sie seit den Morgenstunden ihren Ehemann vermisste. Letztmalig gesehen hatte sie ihren Mann gegen 9:40 Uhr in der gemeinsamen Wohnung in Ratingen-West. Da die Polizei nicht ausschließen konnte, dass sich der an Demenz erkrankte Mann in einer Notsituation befand, leitete sie eine umfangreiche Suche ein. Im weiteren Verlauf wurden auch ein Personenspürhund und ein Polizeihubschrauber eingesetzt.

Mithilfe von Aufnahmen aus der Wärmebildkamera des Polizeihubschraubers konnten die Beamten den Vermissten gegen 23:50 Uhr in einem Gebüsch auf einem Gelände zwischen der Justizvollzugsanstalt und den dortigen Bahngleisen ausfindig machen. Aus der Luft heraus führten die Beamten der Polizeifliegerstaffel die Polizisten am Boden und die Rettungskräfte an den Mann heran, der in hilfloser Lage auf der Seite lag. Der 71-Jährige war vermutlich gestürzt und bereits schwer unterkühlt, weshalb er umgehend in ein Krankenhaus gebracht wurde, wo er stationär auf der Intensivstation aufgenommen wurde.

Laut Auskunft der Rettungskräfte sei die Rettung des Mannes in „buchstäblich letzter Minute“ geschehen. Vermutlich hätte der Mann die Nacht in der Kälte nicht überlebt.

Foto: Polizei