Neujahrsempfang für Konsularisches Korps

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Düsseldorf. Rund 85 Vertreterinnen und Vertreter des Konsularischen Korps kamen jetzt zum Neujahrsempfang von Oberbürgermeister Stephan Keller in das Düsseldorfer Rathaus. Das Korps wurde erstmals von Doyenne Lidia Nabais, Generalkonsulin der Portugiesischen Republik, angeführt. Von 78 in Nordrhein-Westfalen angesiedelten konsularischen Vertretungen haben 40 ihren Sitz in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Da es eine Reihe von Amtswechseln in den Reihen des Konsularischen Korps gab, war es für viele Repräsentantinnen und Repräsentanten der erste Empfang auf Einladung des Oberbürgermeisters.

In seiner Rede sprach Keller von der Internationalität Düsseldorfs, aber auch von der Gefährdung durch Rechtsextremismus: „Die Vielfalt, Internationalität und Weltoffenheit, für die Düsseldorf steht, ist ein Wert an sich. Ein Wert, von dem Düsseldorf als Stadt profitiert. Leider sind Vielfalt, Internationalität und Weltoffenheit aber derzeit außerordentlich gefährdet.“

Doyenne Lidia Nabais: „Als Diplomaten sind wir von Natur aus gegen jede Form von Rassismus, Diskriminierung, Radikalisierung oder Extremismus.“

Hintergrund: Internationales Düsseldorf
In der Landeshauptstadt Düsseldorf leben rund 166.500 Ausländer. Sie kommen aus rund 180 Staaten. Die meisten, 12.747 Menschen, stammen aus der Türkei, gefolgt von Griechenland (9457) und Polen (8019). Asien spielt in Düsseldorf bereits seit mehreren Generationen eine besondere Rolle. Die Landeshauptstadt zählt mehr als 6300 Einwohnerinnen und Einwohner aus Japan und knapp 5400 aus der Volksrepublik China.

Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/David Young

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