Homberg. Die Mobilfunkversorgung in Homberg ist 2026 trotz offizieller Abdeckungskarten in der Praxis lückenhaft. Die hügelige Topografie sorgt für Abschattungen, instabile Signale und teils komplette Funklöcher, die in Gebäuden noch stärker spürbar werden.
Der jüngste Schmorbrand an der Trafostation der Christian-Morgenstern-Schule mit großflächigem Stromausfall hat diese Schwachstelle drastisch offengelegt. Als Festnetz, Internet und TV ausfielen, hätte Mobilfunk die Ausweichlösung sein müssen. Er war aber vielerorts nicht zuverlässig verfügbar. Um digitale Teilhabe, Homeoffice-Fähigkeit, Standortqualität und vor allem Sicherheit zu gewährleisten, braucht es eine gezielte Netzverdichtung, etwa über unauffällige Smart Cells an bestehender Infrastruktur wie Laternenmasten, idealerweise mit Glasfaseranbindung.
„Eine gute Mobilfunkversorgung gehört heute zur grundlegenden öffentlichen Infrastruktur – ähnlich wie Strom oder Wasser“, so Markus Sondermann, FDP-Fraktionsvorsitzender. Die Verwaltung wird von der FDP beauftragt, zeitnah strukturierte Gespräche mit den Mobilfunknetzbetreibern aufzunehmen, mit dem Ziel, die gezielte Netzverdichtung, etwa durch Smart-Cell-Strukturen, im Stadtteil Homberg abzustimmen.


