Mehr Elektromobilität für Breitscheid

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Breitscheid. Nicht zuletzt aufgrund der energiepolitischen Entwicklungen der letzten Monate steht der Ausbau der E-Mobilität verstärkt im Blick der Öffentlichkeit. Die Stadtwerke Ratingen läuten in diesem Zusammenhang nun den nächsten Schritt auf dem Weg zu einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur ein.

Es laufen die konkreten Planungen zur Errichtung eines Ladeparks in Breitscheid an. Als Standort wurde der Parkplatz vor der St. Christophorus-Kirche gewählt – in unmittelbarer Nähe zum Autobahnkreuz Breitscheid.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir in Breitscheid einen idealen Standort für unseren Ladepark gefunden haben“, sagt Marc Bunse, Geschäftsführer der Stadtwerke. Geplant ist derzeit, dass bis zu zwölf Fahrzeuge gleichzeitig an vier Hyperchargern mit jeweils zwei Ladepunkten und einer maximalen Leistung von bis zu 300 Kilowatt je Ladepunkt und zwei Normalladern mit jeweils zwei Ladepunkten von 22 Kilowatt je Ladepunkt aufgeladen werden können. Bei steigendem Bedarf ist eine entsprechende Erweiterung möglich. Die neuen Ladesäulen werden – wie auch alle anderen Ladesäulen der Stadtwerke Ratingen sowie deren Haushalts- und Gewerbekunden – zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgt. Gerade die Anbindung an die A3 und A52 macht den geplanten Ladepark zu einem wichtigen Fixpunkt in dem Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Zurzeit finden die Vorplanungen zur Maßnahme statt. Die Stadtwerke gehen davon aus, den Ladepark bis Mitte 2023 eröffnen zu können und haben angekündigt, über die kommenden Fortschritte des Projekts zu informieren. Schon heute stellen die Stadtwerke Ratingen in jedem Ortsteil die Grundversorgung an öffentlicher Ladeinfrastruktur sicher und bauen deren Bestand kontinuierlich aus. 

Stadtwerke-Geschäftsführer Marc Bunse (vorn) und Vertriebsleiter Frank Schlosser vor der Schnellladestation an der Ratinger Stadthalle. Ein neuer Ladepark entsteht bald in der Nähe des AK Breitscheid. (Foto: Achim Blazy)