Kramp-Karrenbauer: Gastvortrag an der UDE

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Duisburg. Bis zu ihrem Rückzug aus der Politik gehörte Annegret Kramp-Karrenbauer zu den bekanntesten Köpfen der CDU. Nun hält die ehemalige Bundesministerin am Dienstag, 17. Januar, an der Universität Duisburg-Essen (UDE) eine öffentliche Vorlesung: „Wie ist die Lage? Was wird gebraucht? – Einschätzungen zur Politik der Gegenwart“. Die langjährige Spitzenpolitikerin ist zurzeit Gastprofessorin für Politikmanagement der Stiftung Mercator an der NRW School of Governance. Ihr Vortrag steht allen nach Anmeldung offen.

Ob Innen-, Außen-, Umwelt- oder Verteidigungspolitik: Annegret Kramp-Karrenbauer, die häufig auch mit ihrem Kürzel AKK genannt wird, hat Erfahrungen auf vielen Gebieten gesammelt. Nun blickt sie von außen auf das bundespolitische Geschehen und gibt ihre Einschätzung zur Lage ab. Die Vorlesung findet am 17. Januar von 16.15 bis 17.45 Uhr am Campus Duisburg statt. Im Anschluss beantwortet AKK Fragen des Publikums.

Annegret Kramp-Karrenbauer (*1962) trat mit 19 Jahren in die CDU ein. Schon während ihres Studiums der Politikwissenschaften und des Öffentlichen Rechts war sie Stadträtin in Püttlingen. 1999 wurde sie in den saarländischen Landtag gewählt, wo sie ab 2000 verschiedene Ministerposten bekleidete. Von 2011 bis 2018 war sie Ministerpräsidentin ihres Landes. Anschließend wechselte sie in die Bundespolitik, wurde im gleichen Jahr zur CDU-Generalsekretärin gewählt und ein Jahr später zur Verteidigungsministerin ernannt. Nach zwei schwierigen Jahren in einer zerstrittenen Partei trat AKK im Januar 2021 als CDU-Chefin zurück. Durch das Ende der Großen Koalition war sie ab Dezember desselben Jahres auch nicht mehr Ministerin und verzichtete auf ihr Bundestagsmandat. Weiterhin bringt sich Annegret Kramp-Karrenbauer in verschiedenen Gremien ein. So ist sie seit sieben Jahren Präsidentin des Deutschen Volkshochschul-Verbands.

Zur Teilnahme ist eine formlose Anmeldung bis zum 13. Januar erforderlich, Anmeldung.NRWSchool@gmail.com (Betreff: AKK). Teilnehmende werden gebeten, während der Veranstaltung mindestens eine medizinische Maske zu tragen.

Foto: Laurence Chaperon