Jubiläum der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurg

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Foto: Kaiserswerther Diakonie/A. Debusmann

Kaiserswerth. Die Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie am Florence-Nightingale-Krankenhaus feierte jetzt ihr 50-jähriges Bestehen mit einem großen Jubiläumssymposium. Mehr als 140 Expertinnen und Experten kamen im Hotel Mutterhaus zusammen und tauschten sich zu aktuellen Fachthemen aus. Dabei kam auch der Blick über den Klinikalltag hinaus nicht zu kurz.

Nach musikalischem Auftakt entführte Ehrengast Professor Ralf-Rüdiger Olbrisch zu Beginn des Symposiums die Teilnehmenden in einem launigen Vortrag in die Geschichte der Klinik, die er zwischen 1983 und 2005 leitete. Seine Nachfolgerin, Chefärztin Professorin Jutta Liebau, die seit 18 Jahren die Klinik führt, erläuterte die aktuellen Schwerpunkte der Klinik. „Heute sind unsere medizinischen Schwerpunkte die Brustchirurgie, die Gesichtschirurgie, die rekonstruktive Chirurgie sowie alle Eingriffe der Ästhetischen Chirurgie. Unser großer Pluspunkt ist, dass wir ein echtes, gelebtes Teamgefühl in unserer Klinik haben. Diese Verbundenheit besteht nach dem Ausscheiden junger, talentierter Kolleginnen und Kollegen weiter und darauf sind wir sehr stolz“, so Professorin Liebau. 

Holger Stiller, Krankenhausdirektor des Florence-Nightingale-Krankenhauseses und Vorstand der Kaiserswerther Diakonie, dankte im Namen der Trägerin Professorin Liebau und Professor Olbrisch: „Dank Professor Olbrisch konnten wir die Brustchirurgie in der Klinik etablieren. Frau Professorin Liebau hat diesen Schwerpunkt konsequent weiterentwickelt und durch wesentliche Behandlungsschwerpunkte das Profil der Klinik folgerichtig erweitert. Die Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie genießt seit vielen Jahren großes internationales Renommee.“

Die sich anschließenden Vorträge renommierter Medizinerinnen und Mediziner umfassten alle Aspekte der modernen plastischen und ästhetischen Chirurgie. Das Spektrum reichte von der Präsentation verschiedener Methoden der Brustrekonstruktion über konkrete Fallbeispiele der Lidchirurgie bis hin zu Themen wie Hilfe für Verbrennungsopfer, Einsatz von Injektionen oder Nutzen von Fettgewebe. 

Eindrucksvoll waren die Berichte über plastisch-chirurgische Operationen für Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten sowie plastisch-chirurgische Hilfen für Patienten in Entwicklungsländern. 

Zum Abschluss erläuterte der renommierte Düsseldorfer Bildhauer und Maler Thomas Schönauer, was Innovation für ihn bedeutet, welche Nachteile lineares Denken haben kann und warum Kunst einen zukunftssichernden Wert hat.

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