Ratingen. Anlässlich des Internationalen Museumstags am Sonntag, 17. Mai, bietet das Museum Ratingen, Grabenstraße 21, ein vielfältiges Programm an.
Von 11.30 bis 16 Uhr gibt es einen „Brick Art“-Workshop mit dem Künstler Cole Blaq. Hier werden – inspiriert von der Jubiläumsausstellung „Linie Fläche Raum. 100 Jahre Museum Ratingen“ – originelle Kunstwerke aus Legosteinen gebaut. Der bekannte Düsseldorfer Künstler Cole Blaq leitet den Kurs. Er hat schon einmal einen Workshop im Museum Ratingen angeboten, der bei den Teilnehmenden besonders gut ankam.
Cole Blaq zeigt auch diesmal wieder, wie man besonders kreativ mit den beliebten Spielsteinen umgehen und fantasievolle bunte Objekte schaffen oder auch Werke nachbauen kann. Die Ausstellung „Linie Fläche Raum“ bietet hierzu zahlreiche Anregungen, da einige Kunstwerke über Architektur, Stadt und Landschaft handeln.
Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren sind eingeladen, mitzumachen. Es darf ein gebautes Lego-Kunstwerk mitgenommen werden. Die Veranstaltung wird gefördert vom Landesprogramm Kulturrucksack NRW. Die Teilnahmekosten betragen 15 Euro.
Um 15 Uhr wird dann eine kostenfreie Führung durch die Ausstellung „Linie Fläche Raum. 100 Jahre Museum Ratingen“ angeboten. Die Führung wird Zola Brandau, wissenschaftliche Volontärin des Museums, leiten. Die Ausstellung zeigt über zwei Etagen des Museums die Entwicklung der Sammlung, deren Schwerpunkt auf Kunst von 1945 bis heute liegt. Zu den Themen der geometrischen und lyrischen Abstraktion sowie zu Kunst und Architektur lassen sich verschiedenste formale und inhaltliche Verbindungen herstellen.
Gezeigt werden zentrale Werke der Sammlung und jüngste Neuzugänge: Von Peter Brüning über Bernard Schultze und Cy Twombly zu zeitgenössischen Positionen wie Driss Ouadahi und Ralf Brueck. Dazu sind Foto- und Videoarbeiten von Marcus Schwier und Anne Schülke sowie Werke von Birgit Jensen, Jan Holthoff, Horst Keining, Jan Kolata, Neringa Naujokaite, Evangelos Papadopoulos, Zipora Rafaelov, Alke Reeh, Julian Schnabel, Max Schulze, Paul Schwer und weiteren zu sehen. Die Ausstellung sowie das vielfältige Begleitprogramm wird durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.


