Herausforderung Energiewende

Werbung

Ratingen. Wieder trat der Förderverein der Freunde und Förderer des Industriemuseums Cromford eine spannende Exkursion nach Essen an. Diesmal stand das Gas- und Wärme-Institut (GWI) auf dem Programm.

Professor Klaus Görner, Wissenschaftlicher Vorstand, nahm 22 Mitglieder des Fördervereins und Gäste in einem kurzweilig gestalteten und anregenden Vortrag mit in die anwendungsnahen und praxisorientierten Forschungsvorhaben und Entwicklungsprojekte des Institutes.

Den Teilnehmern der Exkursion wurde klar, dass der im Bund verabschiedete Klimaschutzplan und die eingeleitete Energiewende sowie die Wasserstoffstrategie die treibenden Kräfte der Innovations-und Forschungsvorhaben des GWI sind und von dem Institut eine große Flexibilität bei den Forschungsansätzen einfordern.

„Für diese anspruchsvolle Aufgabe sollte auch eine entsprechende Finanzierung von den Stellen gewährt werden, die diese vom Institut geleisteten, qualifizierten Forschungsergebnisse erwarten“, so Hannelore Hanning, Vorsitzende des Fördervereins.

Bei der anschließenden Führung durch die Prüflabore, Messstationen und Anlagen der Brenner– und Feuerungstechnik wurde die Komplexität der Anforderungen an die Energieversorgung der Bevölkerung sehr deutlich.

Markt und Nutzer,  Versorgungssicherheit durch Vielfalt, Lasten wirtschaftlich verkraften können, Preissignale für systemdienliches Verhalten nutzen, Insellösungen für geschlossene Kreisläufe bei Neuansiedlungen herbeiführen. Diese Schwerpunkte, die Professor Görner sehr anschaulich und lebendig verdeutlichen konnte, werden die Teilnehmer der Exkursion noch lange beschäftigen, zumal Marc Bunse, Geschäftsführer der Stadtwerke Ratingen, als Teilnehmer an der Exkursion,  weitere Impulse zur Frage der flexiblen Nutzung der erneuerbaren Ressourcen auf einer Veranstaltung des Fördervereins im kommenden Jahr bei den Stadtwerken Ratingen geben kann.

 „Wir entsenden in das Weiterbildungsprogramm des Gas-und Wärme-Instituts Essen bereits Mitarbeitende der Stadtwerke Ratingen, um sie fit für die neuen Herausforderungen auf dem Energiemarkt zu machen. Mit der Qualität der Anforderungen des Instituts und den Ergebnissen sind wir sehr zufrieden“, bekräftigt der Geschäftsführer der Stadtwerke Ratingen, Marc Bunse.

„Um erneuerbare Energien zu einer möglichst tiefen Durchdringung unseres Energiesystems zu verhelfen, muss Energieversorgung neu gedacht werden. Ein vielversprechender Ansatz ist die intelligente Kopplung der Sektoren Strom, Gas und Wärme“, fasste Görner kurz zusammen.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine lebendige Diskussion bei Kaffee und Kuchen im Institut.

Das begeisterte Fazit der Teilnehmer der Exkursion: Aktueller konnte die Information zur jetzigen Situation des Energiesektors nicht sein!

Foto: privat