EDS: Zirkusluft in der Projektwoche

Werbung

Lintorf. Der Beifall im ausverkauften Zirkuszelt ließ die Anstrengungen der vergangenen Tag vergessen. Die Kinder der Eduard-Dietrich-Schule (EDS) strahlten bei den Zirkusvorstellungen am Freitag und Samstag um die Wette. Mit leuchtenden Augen trugen sie in der Manege des Circus Soluna ihre Zirkusnummern vor. Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde saßen mit mindesten genauso leuchten Augen auf den Rängen.

Seit vergangenem Montag lief die Projektwoche der Schule zusammen mit dem Kölner Circus Soluna, der auf erlebnispädagogische Zirkusprojekte in Grundschulen, Kindergärten und Jugendeinrichtungen spezialisiert ist. „Am Montag haben die Eltern gemeinsam mit dem Zirkus das Zelt aufgebaut“, berichtet Schulleiterin Claudine Stricker. Die Kinder haben gleichzeitig die verschiedenen Zirkusnummern kennengelernt und konnten sich dann für eine entscheiden. Die zeigten sie dann bei den Vorstellungen.

Von Dienstag bis Donnerstag wurde intensiv auf dem Gelände des Reitercorps Lintorf geübt. Am Freitagvormittag dann die große Generalprobe. Dazu hatte die Montessori-Grundschule alle Lintorfer Kindergärten eingeladen. Nachmittags dann die ersten beiden Vorstellungen, die am Samstag noch einmal wiederholt wurden.

Die Schulkindern waren mit einer großen Begeisterung, aber auch Ernsthaftigkeit bei der Sache. Sie wurden vom Beifall der Zuschauer im ausverkauften Zirkuszelt belohnt.

Vorm Zirkuszelt hatten die Eltern eine kleine Zeltstadt aufgebaut. Hier gab es zu trinken und zu essen. Auch wenn diese ungewöhnliche Projektwoche allen Beteiligten – Kindern, Eltern, Lehrerinnen und OGS-Mitarbeiterinnen – sehr viel Arbeit gemacht hat, hofft die Schulleiterin mit dem Erlös aus dem Verkauf der Eintrittskarten und der Speisen und Getränke, das Projekt in vier Jahren wiederholen zu können. In diesem Jahr hat das Land die Finanzierung über.

„Wir haben gerne unsere Gelände für das Zirkusprojekt der Grundschule zur Verfügung gestellt“, sagt Jupp Otto, Vorsitzender des Reitercorps Lintorf. Schützenchef Andreas Preuß hatte Schulleiterin Claudine Stricker den Kontakt zu den Reitern vermittelt. Ursprünglich wollte die Montessori-Schule das Zirkusprojekt auf dem Schützenplatz durchführen. „Als die Schulleiterin mich fragte, stand noch nicht fest, ob das Festzelt vom Schützenfest bereits abgebaut sein würde“, so Preuß.

„Ich danke den Reitern und ihrem Vorsitzenden Jupp Otto, dass sie das Gelände für das Projekt zur Verfügung gestellt haben“, so Andreas Preuß. Das zeige, dass die Schützen ihrer sozialen Aufgabe im Dorf gerecht würden.