CDU: Besuch bei ABB

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Ratingen. Wie viel innovative Technik in Ratingen entwickelt und produziert wird, konnten rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer Werksführung des CDU-Stadtverbands bei ABB erleben. Bei dem Rundgang durch das Werk an der Oberhausener Straße erhielten die Gäste Einblicke in die Geschichte des Standorts, seine Produkte und die Arbeit hinter den Werkstoren.

Dabei zeigte sich, wie eng die Entwicklung des Unternehmens mit der Ratinger Industriegeschichte verbunden ist. Die Wurzeln reichen bis zur 1925 gegründeten Calor Elektrizitäts-AG zurück. Seit 1936 ist das Unternehmen in Ratingen vertreten, 1999 zog die Produktion in das Werk an der Oberhausener Straße. Heute werden dort unter anderem Mittelspannungsschaltgeräte, Schaltanlagen und Vakuum-Schaltkammern entwickelt und hergestellt – Technik, die für eine zuverlässige Stromversorgung unverzichtbar ist.

„Wer in Ratingen über Wirtschaft spricht, sollte auch wissen, welche Unternehmen hier zu Hause sind und was sie leisten. ABB hat eine beeindruckende Geschichte in unserer Stadt und zeigt gleichzeitig, wie viel Zukunft in einem traditionsreichen Industriestandort steckt. Gerade solche Besuche sind wertvoll, weil man unmittelbar erlebt, welche Kompetenz, welche Arbeitsplätze und welche Innovationskraft hinter einem bekannten Firmennamen stehen“, erklärt Peter Thomas, Vorsitzender der CDU Ratingen.

Während der Führung lernten die Gäste nicht nur die Geschichte von ABB in Ratingen kennen, sondern erhielten auch einen Eindruck davon, wie anspruchsvoll die Fertigung der verschiedenen Komponenten ist. Was im Alltag oft unsichtbar bleibt, hat eine zentrale Bedeutung für Stromnetze, Industrie und die Energieversorgung weit über die Region hinaus.

Besonders anschaulich wurde dabei, wie viel Erfahrung und Präzision hinter Anlagen stecken, die später zuverlässig ihren Dienst tun müssen. Die Besucherinnen und Besucher konnten die Technik aus nächster Nähe kennenlernen und sich ein besseres Bild von den Abläufen und der Bedeutung der Arbeit am Standort machen. Gerade diese unmittelbaren Eindrücke lassen sich durch reine Unternehmenszahlen kaum vermitteln.

„Mich hat besonders beeindruckt, wie viel technisches Know-how und Präzision hier direkt in Ratingen zusammenkommen. Viele von uns wissen wahrscheinlich, dass ABB ein großes Unternehmen ist. Aber erst bei einem solchen Rundgang versteht man wirklich, was dort produziert wird und welche Bedeutung die Produkte haben. Für mich war das ein spannender Blick auf ein Ratinger Unternehmen, das seine Geschichte mit moderner Technologie verbindet“, sagt Henry Dietl, Digitalbeauftragter der Ratinger CDU.

Wie wichtig der Standort auch für die Zukunft ist, unterstreichen die aktuellen Investitionspläne: ABB kündigte im Mai an, rund 30 Millionen US-Dollar in den Ausbau seiner Ratinger Produktion zu investieren. Nach Unternehmensangaben entstehen dadurch mehr als 100 neue Arbeitsplätze.

Der CDU-Stadtverband bedankt sich bei ABB für die Möglichkeit zum Besuch und die offenen Einblicke in das Werk. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer war es eine spannende Gelegenheit, ein bekanntes Ratinger Unternehmen und seine lange Geschichte noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen. Der Austausch mit Unternehmen vor Ort bleibt für die CDU ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit – um wirtschaftliche Entwicklungen besser zu verstehen und die Perspektiven der Ratinger Betriebe in die politische Arbeit einzubeziehen. Solche Begegnungen zeigen, wie viel industrielle Kompetenz in Ratingen zu Hause ist und wie wichtig es ist, als Kommunalpolitik nah an den Unternehmen und ihren Beschäftigten zu bleiben.