„BlacKkKlansman“ – eindeutige Botschaft    

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Mit der Auswahl dieses mehrfach ausgezeichneten Films (zuletzt 2019 durch mehrere Oscar-Nominierungen) für seine Filmauslese-Matinée gibt der Kulturkreis Hösel selbst ein politisches Statement ab. Er hat bewusst diesen Film ausgewählt, weil er ungeschönt, eindringlich, streckenweise aber auch homorvoll, musikalisch geschickt pointiert, deutlich macht, welche Ursachen, Macht und grausamen und unmenschlichen Wirkungen rechtsextreme rassistische Strukturen und institutioneller Terrorismus haben. Er bietet damit eine sichere Basis für die Meinungsbildung darüber, welche Gefahr und welches menschliche Leid von antidemokratischen und gegen Bevölkerungsteile diskriminierenden Aktivitäten ausgehen.

So zeigt dieser Film von Spike Lee sehr eindrucksvoll und fast brutal offen am Beispiel der amerikanischen Klu-Klux-Klan – Organisation, wie Rassenhass und Herrenmenschen-Denken das gesellschaftliche Klima vergiften. Und wenn dann das auch noch offizielle Politik wird: nicht zufällig taucht Donald Trump am Ende auf, der rechtsterroristische Aktionen im Lande verharmlost, mit seiner weißen MAGA – Bewegung aber eben diese befeuert.

Durch den überzeugenden und starken Realitätsbezug erhält der Film ein hohe Authentizität. Der Film klärt und rüttelt auf, gibt aber keine Lösungen. So eignet er sich sicherlich gut für den Unterricht in Schulen. Im Filmtitel BlacKkKlansman stehen die drei aufeinander folgenden Ks als Abkürzung für den Klu-Klux-Klan. Als Klansman bezeichnen sich die Mitglieder verschiedender Klu-Klux-Klan-Organisationen. Die vielen Zuschauer verließen ganz nachdenklich und äußerst beeindruckt das Studiokino.