Bazon Brock: „Lehrkunst der Bühnen“

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Essen. Wie haben die Theater als ästhetische, moralische, erzieherische und nationale Institutionen gelehrt – vor allem seit Friedrich Schiller und Bertolt Brecht dazu grundsätzliche Programme entwickelten? Über die Funktion der Theater als Stätten der öffentlichen Diskussion von zentralen Themen wird Professor Bazon Brock in seinem Vortrag „Lehrkunst der Bühnen“ am Mittwoch, 12. Oktober, 19:30 Uhr im Café Central des Essener Grillo-Theaters sprechen, zu dem der Essener Theaterring anlässlich seines 100-jährigen Bestehens einlädt.

Bazon Brock, der sich selbst als „Denker im Dienst und Künstler ohne Werk“ sieht, ist emeritierter Professor am Lehrstuhl für Ästhetik und Kulturvermittlung an der Bergischen Universität Wuppertal und seit 2014 Honorarprofessor für Prophetie an der Hochschule der Bildenden Künste Saar. Weitere Professuren hatte er an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg (1965-1976) und der Universität für angewandte Kunst in Wien (1977-1980) inne. 2016 wurde ihm der Von der Heydt-Preis der Stadt Wuppertal verliehen, das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse erhielt er 2017. Von 1968 bis 2013 führte er in Kassel die von ihm begründeten documenta-Besucherschulen. Von 2010 bis 2013 leitete er das Studienangebot „Der professionalisierte Bürger“ an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, jedoch wird wegen der begrenzten Teilnehmerzahl um vorherige Anmeldung beim Essener Theaterring, Telefon 0201/223308 oder info@essener-theaterring.de, gebeten.

Foto: Bazon Brock