Kenia-Hilfe: Uraufführung des Films „Hamsis Weg“

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Lintorf. Bürgermeister Klaus Pesch (Mitte) freut sich, bei der Uraufführung des Films „Hamsis Weg“ im Sitzungssaal des ehemaligen Lintorfer Rathauses dabei sein zu können. Irmel Hinssen (rechts) und Doris Jacobs (links), Gründerinnen der Kenia-Hilfe, haben ihre Freunde und Förderer ihrer Hilfsprojekte zur Uraufführung eingeladen. Peter Mentzen begrüßt die vielen Lintorfer herzlich und führt durch den Abend.

Der Film „Hamisis Weg“ zeigt einen Schultag im Leben des kenianischen Jungen Hamisi. Ihm half die Kenia-Hilfe durch die Übernahme der Kosten für eine Fußoperation, der notwendigen Physiotherapie und des Besuches der „Ratinga School“. Der Film zeigt die Arbeit der Kenia-Hilfe. Er soll künftig bei Informationsveranstaltungen eingesetzt werden.

Bürgermeister Pesch dankte den beiden Frauen in einem kurzen Grußwort für den „ungewöhnlich hohen persönlichen Einsatz“. „Sie nehmen ihr Herz in die Hand und helfen einfach“, so Pesch. Er dankte aber auch den anwesenden Eheleuten Blumberg, die mit ihrer Stiftung eine große Stütze für die Kenia-Hilfe seien.

Peter Mentzen betonte, dass die Spenden zu 100 Prozent den Kindern in Kenia zugute kommen. Mit der Produktion des Films wären sie erstmals von diesem Grundsatz abgewichen. „Allerdings hat die Diakonie die Herstellung des Films mit einer zweckgebundenen Spende unterstützt“, sagte Mentzen. Irmel Hinssen und Thomas Schneider, Produzent des etwa 20-minütigen Films, haben den Film ebenfalls finanziell gefördert.

Seit nunmehr 20 Jahren führen Irmel Hinssen und Doris Jacobs die unterschiedlichsten Projekte in Kenia durch. Angefangen hat alles mit dem Verteilen von Lebensmitteln und Schuhen. 2007 wurde der erste Kindergarten in Tiwi eröffnet, 2008 folgte der zweite. Es folgte der Bau von insgesamt sechs Brunnen mit angeschlossenen Plantagen. Seit 2011 widmen die beiden ihre ganze Kraft dem Bau der „Ratinga School“ und der Suche nach Paten für bedürftige Schüler. Die nach Ratingen benannte Schule wurde im vergangenen Schuljahr von 409 Kindern besucht. 162 von ihnen bekamen Schulgeld, Schulspeisung und medizinische Versorgung für 330 Euro jährlich (Spendenbescheinigung) von meist Ratinger Paten bezahlt.

Im kommenden Schuljahr soll die Schule um acht Klassen erweitert werden. Dann werden 620 Schüler an der „Ratinga School“ unterrichtet werden. Wie in der Vergangenheit hilft hier die Blumberg Stiftung bei der Finanzierung des Projektes.

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