Sommertour mit Pfarrer Daniel Schilling

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pixabay:shixugang

Von Ostern bis zum 4. Oktober steht der Glaspavillon auf dem Vorplatz von St. Peter und Paul. Die Abgeordnete Kerstin Griese hat sich dort zum Abschluss ihrer Sommertour mit Pfarrer Daniel Schilling getroffen.

„110 Aktionen haben hier stattgefunden“, sagte Schilling. „Zurzeit sind die Karnevalisten hier und strahlen jeden Tag einen Livepodcast aus“, berichtete er davon, dass es im Glaspavillon wechselnde Themenschwerpunkte gibt. Mal seien die Schützen da gewesen, und mal sei es um die Frage gegangen, was die Jugend mit der Kirche anfängt.

Kerstin Griese, aktiv im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland, findet die Idee des Glaspavillons bestechend. „Konzepte zur Öffnung von Kirchen sind wichtig. Denn es muss etwas passieren“, wies Griese auf die erheblich zurückgehende Kirchenbindung hin. Für Daniel Schilling ist der Vorteil offensichtlich, dass man nicht nur hinter den dicken Kirchenmauern oder im abseits gelegenen Pfarrsaal verharrt.

„Finanziell ist der Glaspavillon ein Riesenprojekt“, sagte Schilling. Auch deswegen wird die katholische Gemeinde ihn am 4. Oktober wieder abbauen, und es wird so schnell keine Wiederholung geben. „Ich werde dann eine gewisse Wehmut verspüren, und es wird ein Durchatmen geben“, meinte der Pfarrer. Denn es sei eine große Herausforderung gewesen, den Pavillon mit einem regelmäßigen Programm zu bedienen.