Lintorf. Im Bezirksausschuss Lintorf stand jetzt die grundlegende Entscheidung über die künftige bauliche Entwicklung des Schulzentrums einschließlich der Sporthallen auf der Tagesordnung. Mit breiter Zustimmung wurde der Weg für eine umfassende städtebaulich-freiräumliche Weiterentwicklung freigemacht. Grundlage ist die von der Verwaltung vorgelegte Beschlussvorlage, die ein integriertes Gesamtkonzept für das Areal vorsieht.
Für die CDU-Fraktion ist die Entscheidung ein gutes Signal. Ratingen investiert in Bildung, Sport und die Lebensqualität kommender Generationen.
„Wir reden hier nicht nur über Gebäude, sondern über Zukunft“, betont Stefan Heins, Vorsitzender der CDU-Fraktion. „Diese Vorlage ist inhaltlich und konzeptionell überzeugend. Sie zeigt, wie man ein gewachsenes Schulzentrum nicht nur saniert, sondern ganzheitlich weiterentwickelt.“
Im Zentrum steht die empfohlene Vorzugsvariante aus der Entwicklungsstudie: der Neubau moderner Sporthallen, eingebettet in ein Gesamtkonzept aus Freiraumgestaltung, klarer Wegeführung und verkehrlicher Neuordnung. Die Umsetzung soll abschnittsweise erfolgen, sodass Schulbetrieb und Vereinssport durchgängig gewährleistet bleiben.
Statt kurzfristiger Reparaturen setzt das Konzept bewusst auf einen nachhaltigen Neubau mit langfristiger Perspektive. Eine reine Sanierung hätte funktionale und energetische Grenzen sowie eine deutlich geringere Nutzungsdauer. Die Neubauvariante bietet hingegen langfristige Vorteile bei Betriebs- und Energiekosten und schafft Planungssicherheit für Jahrzehnte. Auch wirtschaftlich ist dieser Weg langfristig tragfähig und verantwortungsvoll.
Oliver Thrun, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Schulpolitischer Sprecher der CDU Ratingen, unterstreicht die Bedeutung für den Stadtteil: „Lintorf entwickelt sich dynamisch. Mit neuer Grundschule, KiTa und weiteren Projekten entsteht hier ein starkes Bildungszentrum.“ Es sei folgerichtig, auch die Sportinfrastruktur auf ein modernes Fundament zu stellen. Das sei ein klares Bekenntnis zum Bildungsstandort und zu den Lintorfer Vereinen.
Die zugrunde liegende Entwicklungsstudie verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Schulgebäude, Sport, Freiräume und Verkehrsführung werden als zusammenhängendes Konzept gedacht. Ziel ist ein offener, grüner Campus mit hoher Aufenthaltsqualität – eine „Sport- und Lernlandschaft im Stadtteil“, die über die reine Funktion hinaus Identität stiftet.
Leon Puttkammer, sachkundiger Bürger der CDU-Fraktion im Ausschuss für Schule und Sport, hebt den strukturierten Arbeitsprozess hervor: „Die Studie ist das Ergebnis eines fachlich fundierten und dezernatsübergreifenden Prozesses. Mit der klaren Vorzugsvariante bekommt das Schulzentrum Lintorf eine langfristig tragfähige Perspektive. Wer heute in Qualität investiert, vermeidet morgen hohe Folgekosten – das ist verantwortungsvolle Haushaltspolitik.“
Nachdem bereits der Bezirksausschuss die Vorlage positiv beschlossen hat, wurde inzwischen auch im Schulausschuss ein entsprechender positiver Beschluss gefasst.
Mit dem Beschluss ist der politische Grundstein gelegt. Die notwendigen Haushaltsmittel sollen im Doppelhaushalt 2026/2027 mit Sperrvermerk veranschlagt werden, sodass vor der finalen Umsetzung ein gesonderter Baubeschluss erfolgen kann.
Für die CDU-Fraktion steht fest: Das Schulzentrum Lintorf wird nicht nur modernisiert, sondern zukunftsfest weiterentwickelt – zum Nutzen der Schülerinnen und Schüler, der Vereine und des gesamten Stadtteils.


