Lintorf. Es war zwar kein Sonntag und auch nicht 20.15 Uhr. Dennoch lief in Lintorf am Dienstagabend ein Tatort, nämlich der Tatort Lintorf. Der Verein Lintorfer Heimatfreunde (VLH) hatten in den Sitzungssaal des ehemaligen Rathauses eingeladen. Dort präsentierte der Lintorfer Amateurfilmer Ernst Rieder seinen Filmvortrag Tatort Lintorf.
Ernst Rieder nahm an diesem Abend die Besucher mit auf eine kleine Zeitreise zu den Verbrechen in der Geschichte von Lintorf. Es ging um Mord und Totschlag sowie Banküberfälle in unserem beschaulichen Lintorf. Etwa ein Jahr lang hatte Rieder für diesen Film recherchiert, studierte alte Zeitungsberichte und erkundigte sich bei der Kriminalpolizei in Mettmann und Düsseldorf. Auch die Lintorfer Heimatfreunde und das Ratinger Stadtarchiv waren ihm eine große Hilfe.
Seine Mühen hatten sich gelohnt. Schon als der Film vor einiger Zeit das erste Mal gezeigt wurde, war die Resonanz darauf so groß, dass einige Gäste keinen Platz mehr bekamen. Und dieser Trend wurde in diesem Jahr weiter geführt. Innerhalb kürzester Zeit war der Vortrag ausgebucht und auch für den Wiederholungstermin in der kommenden Woche gibt es keine freien Plätze mehr.
Aber es muss niemand traurig sein, wenn es bei den Terminen im März nicht geklappt hat . Eine Wiederholung im Herbst ist geplant. Alle die, die dieses Mal eine Absage erhielten, werden beim nächsten Mal bevorzugt berücksichtigt.


