Holger Schepanski neuer Abteilungsleiter der Kreispolizei

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Kreis Mettmann. Die Kreispolizeibehörde in Mettmann hat einen neuen Abteilungsleiter – und damit eine wichtige Personalie neu besetzt: Der Leitende Polizeidirektor Holger Schepanski trat am Donnerstag (15. Januar 2026) seinen Dienst als ranghöchster Polizist im Kreis Mettmann an. Er ist als Vertreter der Behördenleiterin, Landrätin Dr. Bettina Warnecke, ab sofort verantwortlich für die mehr als 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreispolizeibehörde Mettmann.

Damit tritt Holger Schepanski die Nachfolge von Thomas Schulte an, der als Abteilungsleiter ins Landeskriminalamt NRW gewechselt ist.

Holger Schepanski ist 55 Jahre alt und lebt mit seiner Ehefrau, Polizeidirektorin Claudia Schepanski, in Solingen. Seine polizeiliche Karriere begann der gebürtige Rheinland-Pfälzer im Jahr 1989 in Baden-Württemberg, wo er den Polizeiberuf nach der Ausbildung „von der Pike“ auf erlernte und nach und nach verschiedene Aufgaben – auch in Führungspositionen – wahrnahm. Viele Jahre lang war Holger Schepanski in Baden-Württemberg bei der Autobahnpolizei tätig, wo er später auch die Rolle des Pressesprechers übernahm.

2009 folgte dann der Wechsel aus dem gehobenen in den höheren Dienst der Polizei – und ein Jahr später führte ihn der Weg erstmals ins Land Nordrhein-Westfalen, wo er als junger Polizeirat in der Landesleitstelle des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) in Duisburg tätig war. Von 2013 bis 2016 übernahm Holger Schepanski anschließend die Leitung der Polizeiinspektion Essen-Süd, ehe er dann, ebenfalls beim Polizeipräsidium Essen, Leiter der Kriminalinspektion Staatsschutz wurde.

Nach einer darauffolgenden einjährigen Dienstzeit beim Landesamt für Aus- und Fortbildung der Polizei NRW (LAFP) als Dezernatsleiter im Bereich der Verkehrsunfallaufnahme, Verkehrsüberwachung, des Opferschutzes und der Verkehrsunfallprävention wechselte er dann im Jahr 2019 ins Landeskriminalamt NRW (LKA) – zunächst als Dezernatsleiter in der Koordinierungsstelle für Gefährder der politsich motivierten Kriminalität – Islamismus. Drei Jahre später wurde er Leiter der dortigen Abteilung 2 und war damit bis zuletzt verantwortlich war für die landesweite Terrorismusbekämpfung und den Staatsschutz.

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