Wieder da: Hansens Männlein

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Lintorf. Darauf hatten viele Lintorfer gehofft. Jetzt gibt es ihn wieder: das Männlein. Der sehr beliebte Fruchtsaftlikör aus Schwarzer Johannesbeere ist wieder zu haben. Birgitta Hansen (links) stellte die neue alte Lintorfer Spezialität jetzt bei Leib und Rebe an der Speestraße vor. Natürlich konnten die Kunden die beiden Produkte – das Männlein und den Krummenweger Tropfen – im Geschäft von Michael (rechts) und Petra Eckert auch gleich kosten.

„Seit etwa zwei Monaten machen wir das Männlein wieder“, erzählt die Lintorferin Birgitta Hansen der Redaktion. Viele Kunden hätten zuletzt immer wieder nach dem Fruchtsaftlikör gefragt. Hansen hatte die Produktion vor wenigen Jahren eingestellt und sich gänzlich auf den Kräuterlikör Krummenweger Tropfen konzentriert.

Das Männlein schien nicht mehr gefragt zu sein. Erst als es den Fruchtsaftlikör nicht mehr gab, merkten die Lintorfer, wie gern sie ihn mögen. So fragten sie Birgitta Hansen immer wieder nach dem Getränk. Nun können sie es wieder kaufen und genießen.

Männlein und Krummenweger Tropfen gibt es bei Leib und Rebe in der Ein-Liter- und in der 0,7-Liter-Flasche.

Birgitta Hansen macht die Spirituosen bereits in dritter Generation. Sie hat das Geschäft 2013 von ihrem Vater Hermann Hansen übernommen. Gegründet worden war das Unternehmen aber von Birgittas Großvater Peter Hansen Ende der 1920er Jahre.

Die Produkte waren übrigens immer Modegeschmäckern unterworfen. So gab es in den 1970er Jahren Apfelkorn und „Sure Pitter“, einen Trinkbranntwein mit Zitronengeschmack. Lange beliebt war das Pfläumchen mit Rum. Es gab auch einen Pfefferminzlikör und einen Brombeer Fruchtsaftlikör. Begonnen hatte Peter Hansen mit dem Edelkorn Krummenweger Alten und dem Krummenweger Urquell.